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Berlin-Neukölln will Energie sparen : Der Radweg leuchtet nur dann helle, wenn jemand langfährt

Sensoren schalten in der Hasenheide das Licht heller, wenn sich Radfahrer nähern. Sonst wird das Licht gedimmt. Ein Pilotprojekt schützt die Umwelt.

Berlin-Neukölln will Energie sparen : Der Radweg leuchtet nur dann helle, wenn jemand langfährt

Die Idee könnte Vorbild für noch viel mehr Parks sein, hier: der Tiergarten.Foto: pa/dpa

Und hier eine erleuchtende Idee aus Berlin-Neukölln, bei der einem glatt das Licht aufgeht. Im Rampenlicht der Hasenheide: der Umweltschutz für ganz besonders helle Köppe in Berlin.

Das Licht im dunklen Park wird dort nämlich bald in einem Berliner Pilotprojekt gesteuert. Darüber haben jetzt die Tagesspiegel-Bezirksnewsletter in dieser Woche berichtet.

Und das geht so, erfuhr jetzt Felix Reifschneider, FDP, in einer schriftlichen Anfrage im Abgeordnetenhaus von Staatsekretärin Meike Niedbal, Grüne: „Die Leuchten in der Hasenheide werden miteinander kommunizieren und mit moderner Sensortechnik ausgestattet sein“, heißt es in den Plänen.

Und weiter: „Erkennt ein Radarsensor (Reichweite bis zu 100 m) eine Bewegung, kann er sowohl den Ort, die Geschwindigkeit und die Größe des sich bewegenden Objekts registrieren. Daraus ermittelt die Anlage, ob es sich um eine Wegenutzerin oder ein Wegenutzer handelt und welche Leuchten auf dem prognostizierten Weg liegen und diese Leuchten entsprechend schalten. Hat die Person den beleuchteten Bereich verlassen, dimmt die Anlage nach einer gewissen Abklingzeit.“

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Klingt irgendwie spooky? Hat nix mit grellem Rampenlicht a la Hollywood zu tun, sondern mit unnützem Lichtsmog in Berliner Parks. Erstens wird der Energieverbrauch angepasst. Zweitens wird der Einfluss der Lichtverschmutzung auf die Insekten in naturnahen Bereichen und Grünanlagen stark verringert („gerade in den frühmorgendlichen Stunden wochentags“).

Die Strecke für das Pilotprojekt ist laut «B.Z.» der Radweg zwischen Graefekiez (Straße Hasenheide) und Boddinkiez (Columbiadamm). Kosten: 1,1 Mio Euro.

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Der Autor schreibt sonst den Spandau-Newsletter, in dem es auch gerade um Neukölln geht: den Ausbau der muslimischen Friedhöfe — hier seine Geschichte im Tagesspiegel. Und hier einige der aktuellen Themen, die Sie beispielsweise im Neukölln-Newsletter von Madlen Haarbach finden:

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