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Berlin-Wahl am 12. Februar: Grüne wollen gegenderte Wahlbenachrichtigungen

Berlin-Wahl am 12. Februar: Grüne wollen gegenderte Wahlbenachrichtigungen

Eine Person hält Wahlunterlagen zur Briefwahl für die Wiederholungswahlen in Berlin in der Hand

Foto: Jens Kalaene/dpa Teilen Twittern Senden Von: Stefan Peter 20.01.2023 — 15:06 Uhr

Berlin – Die haben Probleme! Die Lichtenberger Grünen sind sauer, weil die Wahlbenachrichtigungen nicht „geschlechtsneutral“ sind. Deshalb machte die Öko-Partei das Donnerstag zum Thema in der Bezirksverordnetenversammlung.

„Sehr geehrte Damen und Herren“ – so lautet die Anrede in den Wahlbenachrichtigungen. Doch den Grünen missfällt das. Sie stellten eine Anfrage an das Bezirksamt: „Warum wurde die Anrede nicht geschlechtsneutral verfasst, um auch Personen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ zu berücksichtigen?“

Berlin-Wahl am 12. Februar: Grüne wollen gegenderte Wahlbenachrichtigungen

Im Bezirks-Parlament beschweren sich die Grünen über die Anrede in den Wahlbenachrichtigungen

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Bezirksstadtrat Kevin Hönicke (38, SPD) zu BILD: „Diese Anfrage der Grünen und die anscheinend fehlende Kenntnis, hat mich überrascht.“

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Bezirksstadtrat Kevin Hönicke ist aufgrund der Grünen-Anfrage sauer

Foto: Ufuk Ucta

Das Lichtenberger Wahlamt arbeite professionell, richte sich nach der Geschäftsordnung für die Berliner Verwaltung. Auf Seite 13 wird im Paragraph 43 „Sprache, Stil und Form“ formuliert: „Im Schriftverkehr mit verwaltungsexternen Personen und Stellen sind grundsätzlich auch in Serienbriefen Anrede und Grußformel zu verwenden. Die Anrede lautet […] „Sehr geehrte Damen und Herren..“

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