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Berliner Senat berät über neue Corona-Maßnahmen

Der Berliner Senat berät heute auf einer Sondersitzung über die Corona-Lage und die sich rasch verbreitende Virusvariante Omikron. Dabei geht es zum einen um die Umsetzung neuer Beschränkungen auch für geimpfte und genesene Menschen. Zum anderen wird die laufende Impfkampagne Thema sein, die die neue Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) auch über die Feiertage und die Zeit des Jahreswechsels konsequent fortsetzen will. Um die Bedeutung der Impfungen zu unterstreichen, ist am Donnerstag direkt im Roten Rathaus eine Impfaktion für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren geplant.

Berliner Senat berät über neue Corona-Maßnahmen

© dpa

Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat.

Zur Eindämmung der Omikron-Variante hatten Bund und Länder am Dienstag schärfere Einschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens beschlossen. Spätestens ab 28. Dezember sollen demnach private Zusammenkünfte für Geimpfte und Genesene nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt sein. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind davon ausgenommen. Für Treffen mit Ungeimpften gilt weiterhin: Es dürfen lediglich die Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zusammenkommen. Großveranstaltungen müssen dem Bund-Länder-Beschluss zufolge künftig wieder vor leeren Rängen stattfinden. Clubs und Diskotheken müssen geschlossen werden. In Berlin dürfen sie momentan noch öffnen, Tanz in Innenräumen ist jedoch bereits verboten. Sie müssen aber nun mit Schließung rechnen, denn es ist davon auszugehen, dass der Senat die neuen Maßnahmen in der Landesverordnung umsetzt.

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