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Coronavirus in Berlin : „Katastrophe“ und „Fehlentscheidung“ – Einzelhandel fordert Ende von 2G

Giffey will Infizierte ohne Symptome in Ausnahmefällen arbeiten lassen + Inzidenz weiter hoch: Nicht alle Bezirke melden Zahlen + Der Corona-Blog für Berlin.

Coronavirus in Berlin : „Katastrophe“ und „Fehlentscheidung“ – Einzelhandel fordert Ende von 2G

Für Läden eine Last: Shopping geht in Berlin gerade unter der 2G-Regelung — also mit einem Genesenen- oder Geimpften-Nachweis.Foto: imago images/Seeliger

Der Berliner Einzelhandel fordert ein Ende der 2G-Regelung für den Besuch von Geschäften. «Die Situation ist in diesem Winter ist eigentlich noch toxischer als im letzten», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, am Sonntag in der «Abendschau» des RBB. Berlinweit gebe es massive Umsatzeinbußen. «Es ist eine Katastrophe.» Busch-Petersen verwies auf andere Bundesländer, die nach Abschaffung der 2G-Regelung auch keine höheren Infektionszahlen als Berlin hätten. Die Maßnahme sei eine «Fehlentscheidung», die korrigiert werden müsse. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Kritische Infrastruktur: Giffey will Infizierte ohne Symptome in Ausnahmefällen arbeiten lassen
  • Nicht alle Bezirke melden Zahlen: Inzidenz in Berlin bei 1848, Platz zwei hinter Hamburg
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  • Mehr Service: Wie gut wirkt meine Corona-Impfung noch, wann brauche ich den Booster? Die Antwort gibt der Tagesspiegel-Impfschutzrechner.
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Coronavirus in Berlin : „Katastrophe“ und „Fehlentscheidung“ – Einzelhandel fordert Ende von 2G

«Katastrophe» und «Fehlentscheidung»: Berliner Einzelhandel fordert Ende von 2G

Der Berliner Einzelhandel fordert ein Ende der 2G-Regelung für den Besuch von Geschäften. «Die Situation ist in diesem Winter ist eigentlich noch toxischer als im letzten», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, am Sonntag in der «Abendschau» des RBB. «Obwohl wir da mit Lockdown-Maßnahmen zu tun hatten, waren die Verhältnisse noch relativ klar. Jetzt gehen wir mit geöffneten Läden, aber unter unmöglichen Rahmenbedingungen serienweise in die Knie. Es ist eine Katastrophe.» Berlinweit gebe es massive Umsatzeinbußen. Kunden blieben fern, Ladenpersonal müsse wie «Hilfssheriffs» die Nachweise von Geimpften und Genesenen kontrollieren.
Busch-Petersen verwies auf die Erfahrung aus anderen Bundesländern, die (nach Gerichtsentscheidungen) die 2G-Regelung für den Einzelhandel wieder abgeschafft hatten. «Große Teile der Bundesrepublik haben kein 2G mehr und haben keine schlechteren Zahlen als wir«, sagte er im Hinblick auf Bayern, Baden-Württemberg, das Saarland und Niedersachsen. «Das müsste man, wenn man faktenbasierte Politik macht, mal zur Kenntnis nehmen.» 2G im Einzelhandel sei eine «Fehlentscheidung» gewesen, die es zu korrigieren gelte, sagte der Einzelhandelsvertreter. «Und das ist keine Lockerung, sondern einfach eine Revision einer falschen Entscheidung — und die ist überfällig.»
Aktuell müsse man vor allem auf die Krankenhausbelegung achten, sagte der Einzelhandelsvertreter. «Das ist der wichtige Wert — und die anderen Zahlen dürfen uns nicht dauerhaft erschrecken.» Wegen der hochansteckenden Omikron-Variante waren die Infektionszahlen seit Anfang Januar in ungekannte Höhen gestiegen. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin bei 1848 — Rang zwei unter den Bundesländern hinter Hamburg. Auch die Zahl der infizierten Patienten auf den Normalstationen der Krankenhäuser hat zuletzt stark auf 902 zugenommen, vielfach handelt sich allerdings um Zufallsbefunde, während die Betroffenen wegen anderer Leiden eingeliefert wurden. Die Zahl der Intensivpatienten mit schwerem Covid-19-Verlauf war im Januar zurückgegangen und ist in jüngster Zeit nur moderat auf 193 angestiegen, während sie im Dezember bei mehr als 240 lag.
Busch-Petersens Appell: «Wir müssen wieder lernen, schrittweise auch normal erleben.»

Coronavirus in Berlin : „Katastrophe“ und „Fehlentscheidung“ – Einzelhandel fordert Ende von 2G

Nils Busch-Petersen ist die Stimme des Handels in der Hauptstadtregion.   Bild: Peter Adamik/Handelsverband Berlin-Brandenburg Kein Beitrag vorhanden

3225 Corona-Neuinfektionen — 7-Tage-Inzidenz in Brandenburg weiter steigend 

Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Brandenburg weiterhin auf hohem Niveau: Nach 3225 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche landesweit auf 1322,6, wie das Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Das war ein weiterer Anstieg gegenüber dem Vortag mit 1308,1 und deutlich mehr als vor einer Woche, als eine Inzidenz von 1076,1 registriert wurde.
Am Samstag hatten die Gesundheitsämter 5964 neue Fälle gemeldet. Am Sonntag war die Zahl also deutlich niedriger — allerdings hatten Potsdam und Brandenburg/Havel keine Daten geliefert. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie mit Covid-19 gestorben sind, stieg am Wochenende um fünf auf 5003.
Der höchste Inzidenz-Wert wurde aktuell in Frankfurt (Oder) mit 1746,9 errechnet. Am günstigsten blieb die Lage demnach im Landkreis Elbe-Elster mit 475,8.

Die Lage in den Krankenhäusern blieb nach den Zahlen stabil: Der Anteil der Intensivbetten mit Covid-Patienten in den Kliniken betrug am Wochenende landesweit 11,3 Prozent. Die Schwelle, bei der die Warnampel auf Rot springt, liegt bei 20 Prozent. Derzeit liegen nach Angaben des Gesundheitsministeriums 438 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus — davon 78 auf Intensivstationen. Das waren jeweils etwas weniger als am Vortag. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 3,28 nach 3,36 am Vortag. Hier wird der rote Bereich ab dem Wert 6 erreicht. (dpa)

Giffey: Bei Personalausfall „Arbeitsquarantäne“ in Versorgung erwägen 

 Bei sehr großen Personalausfällen in der kritischen Infrastruktur wegen Corona kann Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey es sich vorstellen, Infizierte ohne Symptome arbeiten zu lassen. „Sollte es in Bereichen der elementarsten Grundversorgung dazu kommen, dass wir den Betrieb mit dem gesunden Personal allein nicht mehr aufrechterhalten können, müssen wir schwerwiegendere Maßnahmen in Betracht ziehen“, sagte die SPD-Politikerin der „Bild am Sonntag“. „Dann ist es eine Option, dass Infizierte, die aber keinerlei Symptome haben, in bestimmten Bereichen im Ausnahmefall weiter zur Arbeit kommen.“

Eine solche Arbeitsquarantäne könne natürlich nur unter strengen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden: „Wer im Wasserwerk allein eine Maschine bedient, wer bei der Feuerwehr einen Brand löscht, kann das auch ohne größere Probleme mit symptomfreier Corona-Infektion tun.“ Anders sehe es bei Menschen aus, die im Krankenhaus oder in der Pflege mit Patienten zu tun hätten.

Aktuell gebe es in Berlin in einen Personalausfall von durchschnittlich 15 Prozent, sagte Giffey. „Wir sind auf einen Personalausfall von bis zu 30 Prozent vorbereitet.“

Hintergrund sind die rapide gestiegenen Corona-Infektionszahlen im Zuge der Ausbreitung der Virusvariante Omikron. Es gibt Sorgen, dass bei einem weiteren starken Anstieg wichtige Versorgungsbereiche von großen Personalausfällen beeinträchtigt werden könnten. (dpa) 

Brandenburg sieht sich für Omikron-Personalausfälle vorbereitet 

Brandenburg ist nach Ansicht der Landesregierung auf Personalausfälle wegen der Omikron-Welle vorbereitet. Sollte eine Verschärfung der Lage kommen, „können wir schnell reagieren“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU). Der Leiter der Krisenstäbe, Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft, nannte als Ziel, frühzeitig auf massive Personalausfälle — insbesondere aus der kritischen Infrastruktur — zu reagieren, damit die Versorgung mit Lebensmitteln und Impfstoffen oder in Krankenhäusern gesichert sei.

Die Landesregierung sieht die Lage in Kliniken derzeit nicht als bedrohlich an. „Da gibt es derzeit das Signal der Verlagerung der Belastungen von Intensiv- auf Normalstationen, während mehr Patienten in Krankenhäuser eingeliefert werden“, sagte Ranft. Die Warnampel zeigte zuletzt Rot bei der Inzidenz sowie Gelb beim Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten und bei neuen Krankenhauspatienten mit Covid-19 innerhalb einer Woche. Innenminister Stübgen sagte, die Lage in den Bereichen Energie, Ernährung, Polizei, Verwaltung, Verkehr und Wasser sei stabil.
In Krankenhäusern gibt es bereits Personalausfälle, die Lage gilt aber noch als beherrschbar. Den Einsatz von infiziertem Personal ohne Corona-Symptome sieht der Krisenstab-Chef als letztes Mittel: „Es gibt einen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz, dass geklärt wird, ob bei einem hohen Personalausfall infiziertes Personal ohne Symptome weiterarbeiten kann“, sagte Ranft. „Das ist letztendlich eine Entscheidung des Trägers. Das wäre aber Ultima Ratio. Dazu finden Abstimmungen zwischen Bund und Ländern statt.“ Er warb für ein „solides Testregime in Krankenhäusern“. „Das können angesichts der enorm gestiegenen Fallzahlen aber nicht mehr allein PCR-Tests sein.“
Das Klinikum Ernst von Bergmann, größtes Krankenhaus in der Potsdamer Region, hat einen Stufenplan für Personalausfälle entwickelt. „Wir sind vorbereitet“, sagte eine Sprecherin. „Noch handhaben wir das mit dem internen Ausfallkonzept.“ Im Notfall könne es aber zu Auswirkungen auf die normale Versorgung kommen. Auch der Einsatz infektiöser, aber symptomfreier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Covid-Stationen komme dann in Betracht. „Das greift aber noch nicht.“
Das Klinikum Frankfurt (Oder) bat nach Angaben des Staatssekretärs wegen massiver Personalprobleme bereits um Hilfe. „Wir haben zunächst gefragt, ob sie externe Personaldienstleister einsetzen können und dann letztlich über die Stadt auch Kräfte Bundeswehr im Wege der Amtshilfe eingesetzt.“
Die Landesregierung hat mit Beginn der vierten Corona-Welle zwei neue Krisenstäbe eingesetzt: zur Aufrechterhaltung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung im Gesundheitsressort und zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und öffentlichen Ordnung in der Pandemie im Innenressort. Beide prüfen fast täglich Krankenstand und Personalausfall bei Polizei, Rettungsdienst, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Viele Bereiche haben eigene Notfallpläne. Wenn es bei der Polizei zu massiven Personalausfällen käme, die den Dienstbetrieb gefährden, müsste laut Innenminister entschieden werden, ob Polizeimaßnahmen zurückgestellt werden oder Polizeianwärter helfen.
„Wir beobachten über das Bildungsministerium auch die Situation in Kitas und Schulen“, sagte Ranft. Wenn deren Struktur wie in der ersten Corona-Welle wegbreche, sei die Arbeitsfähigkeit vieler anderer Bereiche der kritischen Infrastruktur beeinträchtigt. Ranft, Innenstaatssekretär Uwe Schüler und Staatskanzlei-Staatssekretär Benjamin Grimm haben die Gesamtleitung der Krisenstäbe. (dpa)

Berlins Corona-Inzidenz weiter hoch — nicht alle Bezirke melden Zahlen 

Die Corona-Inzidenz in Berlin bleibt trotz einiger fehlender Fallzahlen auf einem hohen Wert. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich rechnerisch rund 1848 von 100 000 Menschen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag hervor. Am Vortag waren es 1846.
Allerdings fehlten am Sonntag Meldungen unter anderem aus den hoch belasteten Bezirken Mitte, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg. Bundesweit liegt der Durchschnitt laut RKI bei rund 1156.
3428 neue Corona-Infektionen wurden in Berlin registriert. Die Gesamtzahl lag damit bei 527 991. Es kamen keine weiteren Todesfälle dazu. Damit wurden bislang 4107 Tote im Zusammenhang mit Corona-Infektionen gezählt.
Die Hospitalisierungsinzidenz in der Hauptstadt liegt am Sonntag bei 19,6, die Intensivbettenbelegung liegt bei 16,2 Prozent.
Nach Recherchen des Tagesspiegels gehen in die Hospitalisierungsinzidenz und Intensivbettenbelegung jedoch alle mit Corona infizierten Patienten ein, unabhängig davon ob sie ursprünglich wegen Corona ins Krankenhaus gekommen sind oder aufgrund andere Beschwerden. (tsp,dpa)

Integrationsbeauftragte wirbt für Impfungen gegen Corona

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), hat am Samstag in den Neukölln Arcaden eine Corona-Impfaktion besucht. „Wichtig ist, dass überall ankommt: Impfen hilft. Auch wenn die Menschen keine deutsche Muttersprache sprechen“, sagte Alabali-Radovan. „Gerade im medizinischen Bereich ist mehrsprachige Aufklärung wichtig.“
Bei Migrantinnen und Migranten gebe es ähnliche Bedenken und Ängste wie bei allen anderen Menschen auch. „Die Sprachbarriere ist das größte Hindernis. In der Muttersprache kann Vertrauen gewonnen werden“, sagte Alabali-Radovan.
Die Deutschlandstiftung Integration hat nach den Angaben an drei Samstagen im Januar gemeinsam mit Radio Metropol FM und der Berliner Gesellschaft Türkischer Mediziner im Rahmen des Projekts „Corona Stoppen“ Infotage zur Corona-Pandemie im Gesundbrunnen-Center Wedding und in den Neukölln Arcaden organisiert. Interessierte können sich direkt vor Ort impfen lassen und im Gespräch mit deutsch, türkisch und arabisch sprechenden Ärztinnen und Ärzten Fragen klären und mögliche Bedenken ansprechen. (dpa)

Coronavirus in Berlin : „Katastrophe“ und „Fehlentscheidung“ – Einzelhandel fordert Ende von 2G

Reem Alabali-Radovan im Gespräch mit einem Mitarbeiter bei der Neuköllner Impfaktion.   Bild: imago/Emmanuele Contini

Stübgen fordert Lockerung der Corona-Beschränkungen

Trotz hoher Infektionszahlen drängt Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) auf Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen. „Für große Lockerungen ist noch nicht der Moment, aber wir müssen jetzt den Mut haben, all das zu streichen, was nicht entscheidend zur Pandemiebekämpfung beiträgt“, sagte der Minister der „Märkischen Allgemeinen“ (Samstag).

So sollte Einkaufen in Geschäften mit FFP2-Maske wieder für alle und nicht nur für Geimpfte möglich sein, meinte Stübgen. In der Gastronomie sollte nach seiner Auffassung statt „2G-plus“ wieder die 2G-Regel herrschen. Dies würde bedeuten, dass doppelt Geimpfte und Genesene für einen Restaurantbesuch nicht zusätzlich noch einen tagesaktuellen Test vorlegen müssen. Auch die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in Hotspotregionen sollten umgehend aufgehoben werden, forderte Stübgen.
Dagegen hatte der Leiter der Corona-Krisenstäbe in Brandenburg, Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft, am Donnerstag Änderungen der Corona-Regeln zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt. „Ich wäre da sehr zurückhaltend, in dieser Situation etwas grundsätzlich zu ändern“, sagte der Gesundheitsstaatssekretär der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. „Wir müssen die Winterferien und Reisezeit abwarten.“ Es gebe ein Grundgerüst an Maßnahmen, das sich auch in der fünften Welle bewähren werde. (dpa)

Polizei untersagt generell nicht angemeldete Corona-Demos in Cottbus

Nach zahlreichen nicht angemeldeten Demonstrationen gegen die Corona-Politik mit Tausenden Teilnehmern hat die Polizei diese Versammlungen in Cottbus für 14 Tage generell untersagt. Das Verbot — insbesondere im Zusammenhang mit Aufrufen zum „Cottbuser Spaziergang“ — gelte vom kommenden Montag an bis zum 13. Februar. Und das unabhängig vom Wochentag und betreffe auch Ersatzveranstaltungen, teilte die Polizeidirektion Süd am Samstag mit.

Im Gegensatz zu angezeigten Veranstaltungen könne die Polizei bei den nicht angemeldeten Aufzügen die Sicherheit und Ordnung sowie insbesondere den Infektionsschutz nicht auf eine sichere Grundlage stellen, hieß es zur Begründung des Verbots. So hätten bei den Demonstrationen in Cottbus die meisten Teilnehmer keine Masken getragen und nicht den vorgeschriebenen Mindestabstand eingehalten.
Vor dem Hintergrund der hohen Infektionszahlen habe das Robert Koch-Institut (RKI) die Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung als sehr hoch eingeschätzt, heißt es in der Verfügung. Das Verbot sei daher notwendig, weil die Teilnehmer die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen regelmäßig nicht einhielten. (dpa)

Fast 6000 Corona-Neuinfektionen — Inzidenz in Brandenburg leicht steigend

Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Brandenburg weiterhin auf hohem Niveau: Nach 5964 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche landesweit auf 1308,1, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Das war ein leichter Anstieg gegenüber dem Vortag mit 1291,5 und deutlich mehr als vor einer Woche, als eine Inzidenz von 1023,9 registriert wurde. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie mit Covid-19 gestorben sind, stieg um 2 auf genau 5000.
Der höchste Inzidenz-Wert wurde aktuell in der Landeshauptstadt Potsdam mit 1808,8 errechnet. Am günstigsten ist die Lage demnach im Landkreis Elbe-Elster mit 442,2.
In nahezu allen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs gelten wegen hoher Corona-Inzidenzen und mehr Intensivpatienten schärfere Corona-Regeln mit Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Die Kreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz behalten diese Beschränkungen für Nicht-Geimpfte trotz zwischendurch gesunkener Inzidenzen bei.
Die Lage in den Krankenhäusern blieb nach den Zahlen stabil: Der Anteil der Intensivbetten mit Covid-Patienten in den Kliniken betrug mit Stand Freitag landesweit 11,3 Prozent und damit etwas weniger als am Vortag (11,7 Prozent). Die Schwelle, bei der die Warnampel auf rot springt, liegt bei 20 Prozent. Derzeit liegen nach Angaben des Gesundheitsministeriums 470 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus, davon 84 auf Intensivstationen. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 3,36 nach 3,87 am Vortag. Hier wird der rote Bereich ab dem Wert 6 erreicht. (dpa)
Mehr zur Corona-Lage in Potsdam und Brandenburg lesen Sie im Newsblog der Potsdamer Neuesten Nachrichten:

Inzidenz in Berlin steigt auf 1845,6 – knapp 12.800 neue Fälle

In Berlin ist die Corona-Inzidenz am Sonnabend auf 1845,6 gestiegen. Das geht aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 1829,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelegen, am Sonnabend vor einer Woche lag er bei 1473,1. Berlin ist nach den Daten des Robert-Koch-Instituts weiterhin das Bundesland mit der höchsten Corona-Inzidenz. 12.762 Neuinfektionen sowie neun weitere Todesfälle wurden zudem in der Stadt gemeldet. 
Insgesamt befinden sich laut Lagebericht (Stand: Freitagmittag) 1082 Corona-Patienten in stationärer Behandlung, davon 197 auf Intensivstationen

Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 19,5. Der Anteil der für Covid-19-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen liegt bei 16,5 Prozent. 
Nach Tagesspiegel-Recherchen sind jedoch nur höchstens die Hälfte der infizierten Patienten auch ursprünglich wegen Corona ins Krankenhaus gekommen. In die Hospitalisierungsinzidenz und Intensivstationenbelegung der Berliner Corona-Ampel gehen alle mit dem Coronavirus infizierten Patienten ein, beispielsweise auch solche, die mit gebrochenem Bein ins Krankenhaus kommen und zusätzlich symptomlos infiziert sind. 
Die ganze Recherche können Sie hier nachlesen:
tagesspiegel

Vier Prozent der Schüler in einer Woche positiv auf Corona getestet  

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit positivem Corona-Test innerhalb einer Woche hat in Brandenburg deutlich zugenommen — liegt aber insgesamt noch auf niedrigem Niveau. Seit dem Donnerstag der vergangenen Woche bis diesen Donnerstag (27.1.) wurden nach Angaben des Bildungsministeriums 11.897 Schülerinnen und Schüler positiv getestet. Das sind rund 4,0 Prozent und im Vergleich zur Vorwoche fast doppelt so viele Infizierte. Da waren es 6969 Schülerinnen und Schüler mit einem Positivtest (2,34 Prozent).

Unter den Lehrkräften waren es binnen einer Woche 758 positiv Getestete — ein leichter Anstieg im Vergleich zur vergangenen Woche. Da wurden 512 Lehrkräfte positiv auf das Virus getestet. In Brandenburg gibt es rund 298 000 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 25.000 Lehrkräfte an 923 Schulen.
Auch die Zahl der Schüler und Lehrkräfte in Quarantäne nahm zu: 24.597 Schülerinnen und Schüler mussten sich im Verlauf der sieben Tage in häusliche Isolation begeben; 15.390 waren es in der Vorwoche. Bei den Lehrkräften in Quarantäne stieg die Zahl auf 1150 — nach 793 in der vergangenen Woche. (dpa)

18.000 Schüler mit Corona infiziert — deutlicher Anstieg im vergleich zur Vorwoche

Die Zahl der positiv getesteten Schüler ist im Vergleich zur Vorwoche stark gestiegen. Die von der Bildungsverwaltung veröffentlichten Zahlen zeigen, dass aktuell 18.009 Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das sind rund sieben Prozent. Vergangene Woche lag die Zahl bei 14.779. 
Außerdem sind 1977 Lehrer und Betreuer positiv getestet worden.

Tempelhof-Schöneberg: 3000er-Inzidenz aufgrund von abgearbeiteten Rückstände 

Der Corona-Lagebericht des Senats meldet an diesem Freitag Tempelhof-Schöneberg als den Bezirk mit der bei Weitem höchsten Siebentageinzidenz. Der Wert beträgt 3192, berlinweit liegt er bei 1829,4. Die Statistikkurve verzeichnete in den letzten Tagen einen rapiden Anstieg in Tempelhof-Schöneberg. Noch vor einer Woche lag die Inzidenz bei rund 1000.
Laut Gesundheitsstadtrat Oliver Schworck (SPD) spiegelt dieser Wert nicht das tagesaktuelle Infektionsgeschehen im Bezirk wider. 
Im Gesundheitsamt habe einen Datenstau gegeben. Die Mitarbeiter seien nicht mehr hinterhergekommen, die beim Amt gemeldeten Infektionsfälle an das Robert-Koch-Institut weiterzuleiten. Diese Rückstände seien ungefähr in den vergangenen 14 Tagen entstanden, als immer mehr Fälle gemeldet wurden. Schworck spricht deswegen von Meldeinzidenzen. Man habe Anfang der Woche Beschäftigte aus anderen Bereichen des Gesundheitsamtes abgezogen, um die Meldungen ans RKI abzuarbeiten. Mit dem heutigen Tage sei der Bezirk tagesaktuell.
Am Wochenende werde allerdings wieder ein kleiner Rückstand entstehen, weil das Amt dann nicht in voller Stärke und auch nur aus dem Homeoffice arbeite und deswegen nicht alle Meldungen weiterleiten könne. Dies sei dann schneller wieder abzuarbeiten. Die jetzt mit der Meldung befassten Mitarbeiter stammen großteils von der telefonischen Hotline. 
Diese sei zwar nach wie vor zu erreichen; aber es sei ohnehin nicht mehr zu schaffen gewesen, sämtliche Anrufe zu beantworten. Zudem fielen viele Fragen nicht in die Kompetenz des Gesundheitsamts, sagte Schworck. Für Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen gebe es natürlich weiterhin spezielle Telefonnummern. Bürgerinnen und Bürger könnten sich besser über die Internetseite des Gesundheitsamts informieren. 

Berliner nutzen ausgesetzte Präsenzpflicht fast nicht

In der ersten Woche ohne Präsenzpflicht in den Schulen sind in Berlin kaum Kinder zu Hause geblieben. Je nach Bezirk waren es zwischen null und drei Prozent, wie Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) am Freitag in einer Sondersitzung des Bildungsausschusses sagte. «Aber ich denke, es ist psychologisch ein ganz wichtiges Moment, weil die Erziehungsberechtigten nun ganz für sich entscheiden können, ob sie ihr Kind in die Schule schicken oder zu Hause lernen lassen.»

1266 Polizisten in Quarantäne, 865 infiziert — es gilt weiter «Pandemiestufe I»

Aktuell sind bei der Berliner Polizei 1266 Beamte in Quarantäne, davon wurde 865 positiv auf das Coronavirus getestet. Vor einer Woche waren 1072 Polizisten in Quarantäne und 686 positiv getestet. 

Es gilt seit einigen Wochen bei der Polizei «Pandemiestufe I» — dabei soll es nach Angaben der Behörde auch vorerst bleiben. Insgesamt gibt es drei Stufen – die erste gilt von 15 bis 30 Prozent Krankenstand, die zweite von 30 bis 50 Prozent. Für die höchste müsste mehr als die Hälfte des Personals «krankheitsbedingt abwesend» sein. Der Alltag in der Stadt würde sich durch die erste Stufe nicht verändern, heißt es von der Polizei. Hier werden etwa Fortbildungen oder Schießtraining ausgesetzt.

In den Winterferien wird wegen Urlaub, Freizeitausgleich und Corona allerdings mit einer Fehlquote von mehr als 30 Prozent gerechtet. Für den Pandemie-Stufenplan hat das allerdings keine Auswirkungen, weil hier Urlaube mit dazu kommen und nicht nur Krankenstände gezählt werden. (Alexander Fröhlich)  

Corona-Zahlen in Brandenburg steigen langsamer

Der Anstieg der Corona-Zahlen in Brandenburg hat sich nach den amtlichen Zahlen verlangsamt. Für die vergangenen sieben Tage meldeten die Gesundheitsämter 1291,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Das waren in etwa so viele wie am Vortag, als es 1291,3 waren.
Die Zahlen liegen aber deutlich über denen vergangener Woche. Am vorigen Freitag war die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz auf 927,6 beziffert worden.
Die höchsten Werte im Land gibt es derzeit in der Uckermark (1732,8) und in Potsdam (1729,7). Der Landkreis Elbe-Elster meldet mit 424,2 die geringsten Zahl. (dpa)

Inzidenz in Berlin sinkt leicht – aber mehr Berliner im Krankenhaus

Immer mehr Berlinerinnen und Berliner liegen mit Covid-19 im Krankenhaus. Die Hospitalisierungsinzidenz zeigt: In den vergangenen sieben Tagen wurden in der Stadt 19,1 Corona-Infizierte je 100.000 Einwohner in Kliniken aufgenommen, wie die Gesundheitsverwaltung am Freitag mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 14,7 gelegen. Die meisten Infizierten müssen aber nicht auf eine Intensivstation. Dort sind 16,3 Prozent der Betten mit Corona-Patienten belegt, etwas weniger als vor einer Woche. Nach Tagesspiegel-Recherchen sind jedoch nur höchstens die Hälfte der mit Corona Infizierten Patienten auch tatsächlich wegen der Infektion im Krankenhaus. In die Hospitalisierungsinzidenz und Intensivstationenbelegung gehen alle mit dem Coronavirus infizierten Patienten ein. Auch zum Beispiel jene, die mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus landen und zusätzlich symptomlos mit dem Virus infiziert sind. Die ganze Recherche können Sie hier mit Tagesspiegel Plus nachlesen. 
Nach den amtlichen Daten ist Berlin weiterhin das Bundesland, in dem sich die meisten Menschen mit Corona anstecken. Für die vergangenen sieben Tage meldeten die Gesundheitsämter 1829,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Das war etwas weniger als am Donnerstag, der Wert lag gestern bei 1863,1. Jedoch ist er deutlich höher als vor einer Woche, der Wert lag da bei 1258,3. 
Unter den Berliner Bezirken hat Tempelhof-Schöneberg mit 3192,2 die höchste Inzidenz, Steglitz-Zehlendorf und Marzahn-Hellersdorf liegen bei etwa 750. (dpa)

Senatorin stellt einheitliche Regeln zum Genesenenstatus in Aussicht

Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) hat einheitliche Regeln zu der Frage in Aussicht gestellt, wer in Berlin als genesen gilt
Derzeit gilt in Bereichen, auf die sich die Infektionsschutzverordnung des Bundes erstreckt, etwa Bus und Bahn, dass der Genesenenstatus nach drei Monaten endet. In anderen Bereichen, die von der Berliner Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt werden, etwa in Restaurants, gelten dagegen noch sechs Monate. 
Auf Bundesebene ist die Frist Mitte des Monats überraschend verkürzt worden. „Das ist ein weiteres Thema, das alle verwirrt“, sagte Gote am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Die Entscheidung sei sehr kurzfristig gekommen.

„Und dadurch gibt es tatsächlich Inkonsistenzen, die in den Verordnungen bestehen. Grundsätzlich soll es keineswegs so sein“, sagte die Gesundheitssenatorin. „Wir können unsere Verordnung immer nur im Nachlauf anpassen an das, was sich geändert hat“, sagte Gote. „Und das werden wir auch prüfen.“ Die Gesundheitssenatsverwaltung teilte dazu ergänzend mit, Berlin werde voraussichtlich am kommenden Dienstag eine entsprechende Anpassung von sechs auf drei Monate vornehmen.

Die Drei-Monats-Frist gilt der Gesundheitsverwaltung zufolge auch in Berlin etwa im Personenverkehr und am Arbeitsplatz. In den Bereichen, in denen in Berlin nach der Infektionsschutzverordnung etwa die 2G- und 2G-plus-Regelungen im Kultur-, Einzelhandels- und Gastronomiebereich gelten, sind es sechs Monate. Der Wechsel im Bund von sechs auf drei Monate führe zu dieser speziellen Situation, die allerdings bald enden werde, so die Gesundheitsverwaltung.

Die Senatorin hatte die Situation bereits am Mittwoch im Gesundheitsausschuss kritisiert. Von dieser Über-Nacht-Änderung beim Genesenstatus sei vorher nichts bekannt gewesen. „Das ist sicherlich keine sehr kluge Entscheidung gewesen“, sagte Gote am Mittwoch vor den Ausschussmitgliedern. (dpa)

Gote: Große Bereitschaft für einrichtungsbezogene Impfpflicht

Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) befürchtet mit dem Beginn der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht keine großen Personalausfälle in der Hauptstadt. «Hier ist eine große Bereitschaft bei den Berliner Einrichtungen», sagte Gote am Dienstag im Abgeordnetenhaus. Die Betriebe wollten die Impfpflicht umsetzen. Ab 16. März gilt diese in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen in ganz Deutschland. Einige Fragen seien aber noch offen, sagte Gote. Ungeklärt ist demnach, wie viel Übergangszeit den Einrichtungen gewährt werde. Es sei auch noch nicht geklärt, wer die Impfpflicht umsetzt und kontrolliert. Gote geht davon aus, dass diese Fragen bei der kommenden Konferenz der  Gesundheitsminister:innen der Länder geklärt werden. In Mecklenburg-Vorpommern etwa sehen sich die Gesundheitsämter nicht in der Lage, die einrichtungsbezogene Impfpflicht zu kontrollieren.

Gote: Unterschiedliche Berechnung von Quarantäne «ein Dorn im Auge»

Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) will sich dafür einsetzen, dass Quarantänezeiten in Berlin einheitlich berechnet werden
Auf Nachfrage des SPD-Abgeordneten Lars Düsterhöft am Dienstag im Abgeordnetenhaus, dass Infizierte in manchen Bezirken nicht nach dem Beginn der Symptome gefragt werden, sagte Gote: «Grundsätzlich sollte das nicht so sein, dass es unterschiedlich gehandhabt wird.» Die Gesundheitsämter hätten in diesem Bereich aber seit Beginn der Pandemie einen Ermessensspielraum. So könne es sein, dass in einigen Bezirken gefragt werde und in anderen nicht. «Es ist aber auch häufiger so, dass es tatsächlich keinen großen Unterschied macht.»
«Mir ist es ein Dorn im Auge, dass ich immer höre, dass es unterschiedliche Regelungen gibt», sagte Gote weiter. «Wir sind bemüht, jetzt zu einer gemeinsamen Kommunikation zu kommen.» Dazu wolle sich Gote am Freitag mit Vertreter:innen der Gesundheitsämter treffen, «damit es für jede Bürgerin und jeden Bürger klar verständlich erklärt wird»

Erneuter Anstieg der Corona-Inzidenz in Brandenburg  

Die Corona-Inzidenz in Brandenburg ist mit einem Wert von 1291,3 auch am Donnerstag weiterhin die höchste aller deutschen Flächenländer. Am Mittwoch meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 1261,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, vor einer Woche lag der Wert noch bei 788,9. Wie aus den Daten des RKI am Donnerstagmorgen hervorging, haben aktuell nur die Stadtstaaten Berlin (1863,2), Bremen (1491) und Hamburg (1616,2) höhere Sieben-Tage-Inzidenzen.

Der Landkreis Elbe-Elster verzeichnet mit einer Inzidenz von 414,5 weiterhin die wenigsten Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner in Brandenburg. In Potsdam war die Inzidenz mit 1820,3 am höchsten.
Landesweit meldeten Brandenburgs Gesundheitsämter innerhalb von 24 Stunden 6896 neue Corona-Infektionen und zehn Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Damit infizierten sich seit dem Beginn der Pandemie im Bundesland insgesamt 320.715 Personen offiziell mit Corona, 4988 Menschen starben. (dpa) 
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