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Entwicklungsstrategie: Regionen wollen mit Schlüsselvorhaben Profil stärken

Entwicklungsstrategie: Regionen wollen mit Schlüsselvorhaben Profil stärken

Der Wittenberger Bürgermeister Dr. Oliver Hermann steht vor dem Bahnhofsgebäude seiner Stadt. Dienstag, 29.11.2022, 16:00

Bessere Zuganbindungen, attraktiven Wasser-Tourismus und mehr Orte für mobiles Arbeiten: Zwölf sogenannte Schüsselvorhaben sollen die Entwicklung ländlicher Regionen in Brandenburg voranbringen. Dabei orientieren sich die Projekte auch an zentralen Verkehrsachsen wie etwa zwischen Hamburg und Berlin sowie Berlin und Rostock. Das Kabinett bestätigte am Dienstag in Potsdam die ersten zwölf Schlüsselvorhaben, die unter dem Leitmotiv «Stärken verbinden» Grundlage für die weitere Regionalentwicklung sein sollen.

Ein eigenes finanzielles Förderprogramm des Landes gibt es für die Maßnahmen nicht. «Es ist wichtig, dass das Land sich zu bestimmten Projekten bekennt. Das ist sehr nützlich», sagte der Bürgermeister von Wittenberge (Prignitz), Oliver Hermann (parteilos), in Potsdam. Er sprach auch von «Lobbyarbeit für die Kommunen» und Teil einer Landesentwicklungsstrategie.

Die bislang geplanten zwölf Schlüsselvorhaben beziehen sich vor allem auf Regionen im östlichen Teil Brandenburgs. Weitere Schlüsselvorhaben etwa in der Region Havelland-Fläming im Westen und Südwesten seien in Arbeit, hieß es aus der Staatskanzlei.

Die Landtagsfraktion der Linken bezeichnete die Regionalentwicklungsstrategie als Etikettenschwindel. Die Landesregierung verkaufe ihre seit Jahren verfolgten Infrastrukturprojekte hier zum zweiten Mal, kritisierte die Sprecherin für ländliche Entwicklung, Regionalplanung und Raumordnung, Anke Schwarzenberg.

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