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Er bot Unterstützung an | Berliner Knacki schrieb Brief an Halle-Attentäter

Er bot Unterstützung an  | Berliner Knacki schrieb Brief an Halle-Attentäter

Rechtsextremist Stephan Balliet wurde wegen Mord und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt

Foto: Christian Schroedter Teilen Twittern Senden Von: Isabel Pfannkuche 23.09.2022 — 11:58 Uhr

Es war eine Tat von purer Grausamkeit und Hass: der Anschlag auf eine Synagoge 2019 in Halle.

Berllin/Halle – Unglaublich: Ein Berliner Häftling hat offenbar versucht, den Halle-Attentäter per Brief zu kontaktieren!

Halle, 9. Oktober 2019: Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht der Rechtsextremist Stephan Balliet (damals 27), mit Waffengewalt in eine Synagoge einzudringen. Er scheitert, erschießt stattdessen eine Passantin und einen Gast in einem Dönerladen. Die Tat streamt er per Helmkamera live im Internet. 2020 wird er wegen Mord und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.

Eine Antwort auf eine Anfrage der Linken im Abgeordnetenhaus zum Thema Rechtsextremismus in Berliner Gefängnissen zeigt: Ein Häftling sympathisierte wohl mit dem antisemitischen Attentäter! Er schrieb einen Brief an den ebenfalls inhaftierten Balliet. Den konnte die Empfangsstelle aber noch abfangen. In dem Schreiben bot der Berliner Knacki dem Attentäter „rechtsberatende“ Unterstützung an.

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