The latest news, top headlines

Ermittlungen gegen Wachleiter | Neuer Rassismus-Vorwurf bei der Berliner Polizei

Ermittlungen gegen Wachleiter  | Neuer Rassismus-Vorwurf bei der Berliner Polizei

Die Beamten des Abschnitts 42 sind für die Gebiete Schöneberg-Süd und Friedenau zuständig

Foto: picture alliance / Bildagentur-o Teilen Twittern Senden Von: Axel Lier 24.09.2022 — 11:27 Uhr

Berlin – Dieser Beamte ist ein Fall für seine Kollegen!

Die Polizei ermittelt in den eigenen Reihen wegen eines fremdenfeindlichen Ausfalls. Grund: Ein Mitarbeiter ist von einem Vorgesetzten aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt worden. „Erste dienstliche Konsequenzen wurden bereits gezogen“, so ein Polizeisprecher auf Nachfrage.

Nach BILD-Informationen spielte sich der Fall auf dem Abschnitt 42, zuständig für Schöneberg-Süd und Friedenau, ab. Am 10. September stand ein junger dunkelhäutiger Polizist vor einem Tableau, auf dem die Streifenwagenpartner eingeteilt werden.

Wachleiter M. erblickte den Kollegen und soll gesagt haben: „Na, überlegst du, was die Brötchen in Afrika kosten?“ Nach Zeugenaussagen soll der diskriminierte Beamte den Satz zunächst „geschluckt haben und weggegangen sein“, wie es heißt.

„Das ist mein Land und du bist hier Gast“ Fremdenfeindliche Beleidigung durch Polizist?

Ermittlungen gegen Wachleiter  | Neuer Rassismus-Vorwurf bei der Berliner Polizei

01:57 Quelle: BILD / privat 15.09.2022

Eine Mitarbeiterin fackelte nicht lange. Der Polizeisprecher: „Eine ebenfalls anwesende Führungskraft erkundigte sich unmittelbar danach nach dem Be- und Empfinden des betroffenen Mitarbeiters, konfrontierte den Wachleiter mit seinem Fehlverhalten und stellte klar, dass diskriminierendes Verhalten in der Polizei Berlin nicht geduldet wird.“

Schließlich habe man sich zu dritt an einen Tisch gesetzt. In dem Gespräch habe sich der Wachleiter entschuldigt und „erläuterte, dass ihm diskriminierendes Verhalten fernliege“, so der Polizeisprecher weiter.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.