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Es ist nicht die „Razoni“ : Erster Getreidefrachter aus der Ukraine erreicht seinen Zielhafen

12.000 Tonnen ukrainisches Getreide haben ihren Bestimmungshafen nahe Istanbul erreicht. Es ist das erste der zehn Schiffe, die aus der Ukraine gestartet sind.

Es ist nicht die „Razoni“ : Erster Getreidefrachter aus der Ukraine erreicht seinen Zielhafen

Das unter türkischer Flagge fahrende Frachtschiff Polarnet befährt den Bosporus in Istanbul.Foto: REUTERS/Yoruk Isik

Erstmals seit Abschluss des internationalen Getreideabkommens hat ein Frachter mit Mais aus der Ukraine seinen Zielhafen in der Türkei erreicht. Das unter türkischer Flagge fahrende Schiff „Polarnet“ sei am Montag in Kocaeli am Marmara-Meer südöstlich von Istanbul angekommen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Der ukrainische Infrastrukturminister Olexander Kubrakow bestätigte die Angaben später auf Twitter.

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Bisher haben dem türkischen Verteidigungsministerium zufolge zehn Getreideschiffe ukrainische Häfen verlassen. Zwei davon liefen am Montag aus ukrainischen Häfen aus. Die „Sacura“ – mit Ziel Italien – habe in Jusni 11.000 Tonnen Sojabohnen geladen, teilte das Ministerium mit. Die „Arizona“ machte sich mit 48.458 Tonnen Mais von Tschernomorsk auf den Weg in die südliche Türkei.

Der Frachter „Razoni“ war am Montag vergangener Woche als erster mit dem Ziel Libanon aufgebrochen. Dessen Ankunft verzögert sich jedoch weiter.

Zuvor waren Agrarexporte über die ukrainischen Schwarzmeerhäfen wegen des russischen Angriffskriegs auf das Nachbarland seit Ende Februar blockiert. Die Kriegsgegner unterzeichneten am 22. Juli unter UN-Vermittlung jeweils getrennt mit der Türkei ein Abkommen, um von drei Häfen Getreideausfuhren aus der Ukraine zu ermöglichen. Mit Inspektionen soll sichergestellt werden, dass die Schiffe keine Waffen transportieren.

Die Wiederaufnahme der ukrainischen Getreideexporte gilt als wichtig für die Stabilisierung von Lebensmittelpreisen auf dem Weltmarkt. Die Ukraine zählte bislang zu den wichtigsten Getreide-Exporteuren. Die mit 12.000 Tonnen beladene „Polarnet“ war am Freitag im Hafen Tschornomorsk gestartet. (dpa)

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