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Explosionen auf Sprengplatz der Polizei : Großbrand im Berliner Grunewald – mehrere Glutnester identifiziert

Detonation löst 1,5 Hektar großen Brand aus + Explosionen halten an, Sperrkreis von 1000 Metern + Giffey unterbricht Urlaub + Innensenatorin vor Ort + Liveblog.

Explosionen auf Sprengplatz der Polizei : Großbrand im Berliner Grunewald – mehrere Glutnester identifiziert

Aus der Luft konnte die Berliner Feuerwehr mehrere Glutnester identifizieren. Wegen der Explosionsgefahr ist der Brand nur schwer…Foto: AFP/INA FASSBENDER

Nach einer Explosion auf einem Sprengplatz der Polizei im Berliner Grunewald am frühen Donnerstagmorgen ist der umliegende Wald in Flammen geraten. Das Feuer brennt unkontrolliert auf 1,5 Hektar, also 15.000 Quadratmeter.

Die Feuerwehr ist im Großeinsatz, hält aber wegen anhaltender Explosionen derzeit noch einen Sicherheitsabstand von 1000 Metern. Die richtigen Löscharbeiten haben noch nicht begonnen, momentan wird dafür gesorgt, dass das Feuer sich nicht ausbreitet. Polizei und Feuerwehr zufolge bleibt die Avus voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt. Auch der Bahnverkehr zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und Potsdam ist unterbrochen. (Mehr unten im Liveblog.)

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Explosionen auf Sprengplatz der Polizei : Großbrand im Berliner Grunewald – mehrere Glutnester identifiziert

Blick auf das Feuer vom Corbusierhaus, Webcam von Michael von Rein: Kein Beitrag vorhanden

Feuerwehr identifiziert mehrere Glutnester – Raäumpanzer und Roboter sollen helfen

Beim Brand im Berliner Grunewald hat die Feuerwehr eigenen Angaben zufolge drei bis vier Glutnester aus der Luft identifiziert. „Wir können diese aber noch nicht bekämpfen, da sie in diesem Gefahrenbereich liegen“, sagte ein Feuerwehrsprecher dem Sender n-tv. Wegen Explosionsgefahr hat die Feuerwehr einen Sperrkreis von rund 1000 Metern um den Brandort gezogen. Rings um diesen Radius sei inzwischen eine Wasserversorgung hergestellt. Sollten sich die Flammen diesen Bereichen annähern, könnten sie schnell bekämpft werden.

Der Radius könne noch bis über den Mittag hinaus, möglicherweise sogar bis zum Abend bestehen bleiben, hieß es. Ein Räumpanzer der Bundeswehr sowie ein Roboter könnten sich bald dem Sprengplatz nähern und sollen den Einsatzkräften vom Boden aus einen besseren Überblick verschaffen. (dpa)

Regierende Bürgermeisterin unterbricht Urlaub

Franziska Giffey unterbricht ihren Urlaub wegen des Großbrands im Grunewald nach einer Explosion auf einem Sprengplatz der Berliner Polizei. Sie soll gegen 14.30 Uhr am Einsatzort ankommen. Julius Betschka

Probleme mit Wasserversorgung, Spranger: «Keine toxischen Gegenstände»

Landesbranddirektor Karsten Homrighausen sagt, die Wasserversorgung über Hydranten sei schwierig. Es sei aber eine unabhängige Wasserversorgung über Havel und Krumme Lanke aufgebaut worden. «Die Lage wird uns noch einige Zeit beschäftigen, das ist jetzt schon klar.»Innensenatorin Iris Spranger sagt, in Bezug auf giftige Dämpfe bestehe kein Anlass zur Sorge: «Ich kann Sie beruhigen: Es werden sind keine toxischen Gegenstände, die hier in die Luft gehen.» Julius Betschka

Videoaufnahme der ersten Explosion

Avus voraussichtlich ganztägig gesperrt, Unterbrechungen bei der Bahn

Der Kronprinzessinnenweg, die Havelchaussee und sowie die Autobahn 115 (Avus) in beiden Richtungen zwischen Spanischer Allee und Hüttenweg sind in diesem Bereich gesperrt.

In den Warnportalen wurde dazu aufgerufen, das betroffene Gebiet zu meiden und weiträumig zu umfahren. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Lüftung und Klimaanlagen sollen ausgeschaltet werden. Die Feuerwehr warnte die Bevölkerung dringend davor, den Wald am Donnerstag trotz der erwarteten Hitze zu betreten.

Nach Angaben der Berliner S-Bahn ist der Zugverkehr der Linie S7 wegen des Brandes zwischen den Bahnhöfen Grunewald und Wannsee unterbrochen. Beim Regionalverkehr werden demnach die Linien RE1 und RE7 derzeit mit Halt in Charlottenburg über Golm umgeleitet. Die Halte Potsdam Hauptbahnhof und Berlin-Wannsee entfallen. Die Linien RB21 und RB22 sind zwischen Berlin-Wannsee und Berlin-Friedrichstraße unterbrochen. Nach Potsdam gelangen Fahrgäste nach wie vor mit der S1.

Im Fernverkehr ist lediglich die Intercity-Verbindung in Richtung Magdeburg/Hannover/Stendal/Amsterdam betroffen. Die IC-Züge werden derzeit über Spandau umgeleitet. Stopps in Berlin-Wannsee und Potsdam entfallen. „Eine erste Prognose lässt vermuten, dass die Sperrung nicht vor heute Nachmittag aufgehoben werden kann“, teilte die Bahn am Morgen via Twitter mit

Explosionen halten an, Feuerwehr hält AbstandDer Brand war am Morgen nach einer Explosion auf dem Sprengplatz der Polizei im Grunewald ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr werden dort unter anderem Kampfmittelmunition und Feuerwerkskörper gelagert. Aufgrund von weiteren Explosionen und umherfliegenden Trümmerteilen hatte sich die Feuerwehr zunächst auf 1000 Meter zurückgezogen.
In diesem Radius wurde begonnen, die angrenzenden Waldgebiete zu bewässern, wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen sagte. Auf diese Weise soll ein Ausbreiten der Flammen erschwert werden. Wohngegenden seien aber nicht in Gefahr. „Das werden wir verhindern.“ Die nächsten Wohngebäude seien mindestens zwei Kilometer entfernt. Die Trockenheit im Grunewald und das noch auf dem Platz gelagerte Munitionsmaterial seien eine große Herausforderung, sagte der Sprecher weiter. Ein Löschhubschrauber sei angefordert, auch die Bundeswehr ist vor Ort. Man rechne damit, den ganzen Tag mit der Brandbekämpfung beschäftigt zu sein.

Immer wieder kam am Morgen es zu weiteren Detonationen von Sprengkörpern. Bei Twitter berichteten Nutzer davon, dass diese auch noch in Spandau auf der anderen Seite der Havel zu hören waren. 
Nach Feuerwehrangaben wurde bei der ersten Explosion niemand verletzt. Wie diese ausgelöst wurde, sei noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher. Auf dem Platz wird Fundmunition gelagert und kontrolliert durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Berliner Polizei entschärft.(Tsp,dpa)

Großbrand nach Explosion in Grunewald

Nach einer Explosion auf einem Sprengplatz der Polizei im Berliner Grunewald am frühen Donnerstagmorgen ist der umliegende Wald in Flammen geraten. Das Feuer brennt unkontrolliert auf 1,5 Hektar, also 15.000 Quadratmeter.

Die Feuerwehr rückte zunächst mit mehr als 100 Kräften aus. Die Polizei brachte Räumpanzer und Wasserwerfer zum Grunewald. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei war im Einsatz, zudem wurden Spezialkräfte der Bundeswehr angefordert. (Tsp,dpa,AFP)

Margarethe Gallersdörfer Margarethe Gallersdörfer Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!

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