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Flüchtlinge: Krawall und Streit um Flüchtlinge in Kreuzberger Schule

Flüchtlinge: Krawall und Streit um Flüchtlinge in Kreuzberger Schule

Krawall und Streit um Flüchtlinge in Kreuzberger Schule. Donnerstag, 18.09.2014, 18:53 Der heftige Konflikt um die von Flüchtlingen besetzte Schule in Berlin-Kreuzberg schien vor zwei Monaten befriedet — nun ist der Streit wieder eskaliert.

Der grün regierte Bezirk und die Flüchtlinge stehen sich im offenen Streit gegenüber. Nach Angaben des Bezirks zerstörten die Flüchtlinge Türen in dem Schulgebäude, randalierten und bedrohten Wachleute. Die Geduld sei nun am Ende, sagte ein Bezirkssprecher. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gab in diesem Jahr mehr als 1,5 Millionen Euro nur für die besetzte Schule aus: für auch von den Flüchtlingen geforderte Wachleute, sowie für Strom, Wasser, Müll und den Einbau von Duschen. Weil auch dadurch der Jahresetat überzogen wurde, unterliegt der Bezirk nun einer Haushaltssperre.

Der Zustrom von Asylbewerbern nach Berlin hält nach Einschätzung des Senats an. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) rechnete am Donnerstag damit, dass bis Jahresende mindestens 5000 weitere Flüchtlinge in die Hauptstadt kommen. Bis Ende August gab es mehr als 6100 Asylanträge.

Ein Polizeisprecher sagte am Donnerstag, in dem leerstehenden Schulgebäude in Kreuzberg gebe es wohl Waffen, Benzinkanister und Gegenstände zum Verbarrikadieren der Türen. Das hätten die Wachleute berichtet. Sie sollen dafür sorgen, dass nicht erneut Besetzer in das Haus ziehen.

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