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Giffey zu Russlands Angriff auf die Ukraine : „Müssen über konkrete Auswirkungen für Berlin sprechen“

Berlin müsse sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine vorbereiten, sagt die Regierende Bürgermeisterin. Der Krieg könne auch Folgen für die Energieversorgung haben.

Giffey zu Russlands Angriff auf die Ukraine : „Müssen über konkrete Auswirkungen für Berlin sprechen“

Franziska Giffey (SPD), äußerte sich im rbb zum Krieg in der Ukraine.Foto: Michele Tantussi/dpa

Der russische Angriff auf die Ukraine wird nach Ansicht der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) auch Folgen für Berlin haben. Das sagte Giffey am Donnerstagmorgen im rbb.

Berlin müsse sich sowohl der Frage stellen, welche Auswirkungen der Krieg auf die Energieversorgung der Stadt habe, als auch darauf vorbereiten, dass Menschen aus der Ukraine in die deutsche Hauptstadt flüchten werden.

«Wir haben uns für die nächste Woche vorgenommen, über konkrete Auswirkungen zu sprechen, wie wir uns vorbereiten können, besonders auch für den Fall, dass Menschen natürlich fliehen vor dieser Situation», erklärte Giffey.

Berlin ließ am Mittwochabend bereits das Brandenburger Tor aus Solidarität zur Ukraine in den ukrainischen Nationalfarben Blau und Gelb beleuchten.

«Berlin steht an der Seite der Ukraine. Mit der Beleuchtung des Brandenburger Tors senden wir ein deutliches Signal, gemeinsam mit weiteren europäischen Städten», teilte Giffey dazu mit.

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In Berlin sind am Donnerstag auch mehrere Versammlungen von Ukrainern geplant. Um 11 Uhr wollen sie sich vor dem Brandenburger Tor treffen. Um 14 Uhr ist eine weitere Versammlung vor dem Bundeskanzleramt geplant.

Der russische Angriff auf die Ukraine ist am Donnerstag auch Thema bei der Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses. Die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und Linken sowie auch die CDU haben jeweils eine Resolution zu einer Solidarisierung Berlins mit der Ukraine eingebracht.

In Berlin sind am Donnerstag mehrere Demonstrationen von Ukrainern geplant. Um 11 Uhr ist nach Angaben der Polizei eine erste Demonstration vor dem Brandenburger Tor geplant. Angemeldet sind 50 Teilnehmer mit dem Motto „Stand with Ukraine“.

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Eine weitere Kundgebung wurde für 14 Uhr am Bundeskanzleramt mit 500 Teilnehmern und dem Titel „Sanktionen gegen Russland, Frieden für Ukraine“ angekündigt. Um 17 Uhr ist erneut das Brandenburger Tor Ort einer Kundgebung mit 300 angemeldeten Teilnehmern und dem Titel „Stoppt Putin, stoppt den Krieg“.

Wie viel Demonstranten tatsächlich gegen die Invasion Russlands auf die Straßen gehen werden, lässt sich schwer einschätzen. Am Dienstagabend hatte es bereits eine Demonstration vor der russischen Botschaft gegeben. 600 Menschen protestierten — deutlich mehr als angemeldet waren. Unter den Teilnehmern waren die SPD-Chefin Saskia Esken und der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke). (Tsp, dpa)

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