The latest news, top headlines

Kein Anlass für „politische Initiative“ : Lufthansa lehnt Abschaffung der Vorauszahlungen für Flugtickets ab

Derzeit kommt es an deutschen Flughäfen zu etlichen Ausfällen, die Rückerstattung ist oft mühsam. Eine Landesregierung forderte daher ein neues Zahlsystem.

Kein Anlass für „politische Initiative“ : Lufthansa lehnt Abschaffung der Vorauszahlungen für Flugtickets ab

Die Lufthansa leidet unter starkem Personalmangel.Foto: Boris Roessler/dpa

Sollten wir unsere Flüge künftig erst beim Check-In zahlen, wenn sicher ist, dass die Maschine tatsächlich startet? Die Lufthansa weist eine Initiative der niedersächsischen Landesregierung zurück, die ein solches Vorgehen fordert.

[Wenn Sie aktuelle Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

„Trotz der vielen Flugplanänderungen leisten wir die Erstattungen nahezu vollständig in der vorgegebenen Frist von nur sieben Tagen. Insofern gibt es für diese politische Initiative keinen Anlass“, sagte ein Unternehmenssprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag).

Zudem stelle sich die Frage, ob es im Interesse von Fluggästen ist, durch ein Verbot der Vorkasse-Praxis, de facto die günstigeren Frühbuchertarife einzuschränken. Hintergrund sind Tausende Stornierungen in diesem Sommer.

Alle Airlines müssen Verbindungen streichen, weil es vor allem an Personal fehlt. In der Regel werden die Tickets unmittelbar nach der Buchung bezahlt – das kann bei Urlaubsreisen viele Monate im Voraus bedeuten.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte zuvor der Zeitung „Handelsblatt“ gesagt, die Flugausfälle gingen fast immer zu Lasten der Reisenden. Die Kunden müssten sich bei Stornierungen mühsam und teilweise langwierig um eine Rückerstattung bemühen. (Reuters)

Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.