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Klima-Kleber weint vor Gericht | „Ich werde wieder das Gleiche tun“

Klima-Kleber weint vor Gericht  | „Ich werde wieder das Gleiche tun“

Bereits im August wurde Henning Jeschke (22) wegen Nötigung zu 60 Stunden Freizeitarbeit verurteilt

Foto: Olaf Wagner Teilen Twittern Senden Von: Karin Hendrich 28.09.2022 — 20:45 Uhr

Berlin – Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel. Henning Jeschke (22), einer der bekanntesten Köpfe der Gruppierung „Aufstand der letzten Generation“ kassierte vom Amtsgericht am Mittwoch wegen versuchter Nötigung eine Geldstrafe.

Der Student der Politikwissenschaften („Ich lebe vom Kindergeld und von Spenden“) war angeklagt, sich am 24. Juni 2022 früh im Berufsverkehr an einer Straßenblockade auf der Seestraße (Berlin-Wedding) beteiligt zu haben.

Während die Polizei seine Mitstreiter rechtzeitig von der Fahrbahn drängen konnte, gelang es ihm, seine linke Hand mit Sekundenkleber festzukleben. Und damit eine der Spuren für den zu der Zeit starken Berufsverkehr zu sperren.

Klima-Kleber weint vor Gericht  | „Ich werde wieder das Gleiche tun“

Henning Jeschke hat sich am 24. Juni festgeklebt – eine gängige Praxis der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“

Foto: Paul Zinken/dpa

„Das stimmt. Ich habe mich angeklebt.“ Gestand er ohne Wenn und Aber. Und auch das Ziel: „Wir haben den Verkehr unterbrechen wollen.“

Es sei seine Pflicht, gegen den Klimanotfall und das Versagen der Politik vorzugehen. „Sonst sind wir alle die letzte Generation.“ Für ihn sei die Aktion „rechtfertigender Notstand“. Eine Demo, die keine Störung verursacht, sei wenig wirkungsvoll. „Wir können doch nicht nichts tun.“

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