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Konzentrationsschwund und Herzrasen: Nach Corona ist Amanda (14) zu schwach für das Leben

Konzentrationsschwund und Herzrasen: Nach Corona ist Amanda (14) zu schwach für das Leben

Amanda ist in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Einfachste Aufgaben führen nach kurzer Zeit zur Erschöpfung

Foto: Privat Teilen Twittern Senden Von: Mary-Lou Künzel 22.01.2023 — 11:04 Uhr

Berlin – Für einige Menschen hat eine Corona-Erkrankung schwerwiegende Langzeitfolgen. Amanda Z. (14) aus Lichtenberg ist eine von ihnen. Sie ist Long-Covid-Betroffene, die unter dem Myalgische Enzephalomyelitis/Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) leidet.

Bei Amanda machen sich dadurch starke Erschöpfungssymptome bemerkbar. Zur Schule gehen, Freunde treffen und der normale Alltag einer Jugendlichen sind kaum möglich. Dreimal die Woche bekommt sie Hausunterricht. Bereits nach dreißig Minuten schwindet die Konzentration. Hilfreiche Behandlungen, Medikamente und Therapien gibt es nicht.

Konzentrationsschwund und Herzrasen: Nach Corona ist Amanda (14) zu schwach für das Leben

Amandas Mutter Marika Z. hofft, dass durch die Initiative #NichtGenesen Long-Covid-Betroffene mehr Beachtung finden

Foto: Ralf Guenther

„Im August 2020 fing alles mit Beschwerden über Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen an. Wir haben weniger an einen Virus gedacht und hofften, dass durch viel Ruhe und Schlaf alles wieder besser wird“, so Amandas Mutter Marika Z. zu BILD. Es folgten Arztbesuche mit einigen Tests. Doch damals, zum Beginn der Pandemie, war der Wissensstand der Mediziner noch nicht ausreichend entwickelt, so dass keine entsprechende Diagnose erstellt werden konnte.

Als immer deutlicher wurde, dass Gymnasiastin Amanda bereits die Bewältigung einfachsten Aufgaben zur Entkräftung führten, las sich ihre Mutter intensiv in die Materie ein und begab sich auf die Suche nach fachärztlicher Unterstützung.

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