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Krankheiten: Zoo Berlin: Bisher keine weiteren Vogelgrippe-Fälle

Krankheiten: Zoo Berlin: Bisher keine weiteren Vogelgrippe-Fälle

Besucher lesen den Aushang am geschlossenen Tor am Eingang zum Berliner Zoo. Montag, 21.11.2022, 17:05

Im Zoo Berlin sind seit der Schließung wegen eines an Vogelgrippe erkrankten Tieres keine weiteren Fälle des Virus nachgewiesen worden. «Es bleibt bisher bei nur einem nachgewiesenen Fall von Geflügelpest», teilte der Zoo am Montag mit. «Die Testung der übrigen 1207 Vögel ist jedoch noch nicht abgeschlossen.» Es seien bisher keine weiteren Vögel gestorben oder getötet worden.

Der Zoo war am Freitag geräumt und auf unbestimmte Zeit geschlossen worden. Bei einem toten Hammerkopf wurde die Vogelgrippe nachgewiesen. Die Vogelgrippe, oft auch Geflügelpest genannt, kann durch verschiedene sogenannte aviäre Influenzaviren ausgelöst werden. In Vogelbeständen kann es sich leicht ausbreiten — für diese Tiere ist es eine tödliche Gefahr.

Indes bleibt die Frage, wie das Virus in den Zoo gelangt ist. «Es wird derzeit untersucht, ob das H5N1 Virus durch einen Wildvogel in den Zoo gebracht wurde», teilte der Zoo weiter mit. «Die Analyse, um verlässliche Aussagen zum weitere Vorgehen zu treffen, braucht jedoch Zeit.» Ein Epidemiologe des Friedrich-Loeffler-Instituts stehe dem Zoo beratend zur Seite.

Die Vogelhaltungen und die Hygienemaßnahmen seien von Experten inspiziert worden. «Die mit der Versorgung von Vögeln betrauten Mitarbeitenden wurden umfassend aufgeklärt und tragen Schutzkleidung, um eine Übertragung und Verschleppung des Virus zu verhindern», hieß es.

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