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Landtag: Entlastung: Kita-Beiträge ab 35.000 Euro Jahreseinkommen

Landtag: Entlastung: Kita-Beiträge ab 35.000 Euro Jahreseinkommen

Ein Kind spielt in einer Kita. Dienstag, 15.11.2022, 13:30

Wegen der hohen Inflation und der gestiegenen Energiepreise will die rot-schwarz-grüne Koalition auch Brandenburger Familien mit mittlerem Einkommen bei den Kita-Beiträgen entlasten: Die Einkommensgrenze für Kita-Eltern zur Beitragsbefreiung soll in Brandenburg vom kommenden Jahr an von derzeit 20.000 Euro auf 35.000 Euro im Jahr pro Haushalt erhöht werden. Dies gaben am Dienstag die Fraktionschefs von SPD, CDU und Grünen bekannt. Über der neuen Grenze von 35.000 Euro soll es gestaffelte Beiträge bis zu einem Jahreseinkommen von 55.000 Euro geben. Bei höheren Einkommen gibt es keine Ermäßigung.

Die erweiterte Beitragsbefreiung ist Teil eines geplanten Entlastungspakets der Koalition in Höhe von zwei Milliarden Euro bis Ende 2024, das nach Ausrufung der Notlage im Dezember auf den Weg gebracht werden soll. Damit könnten ab 1. Januar 2023 rund 110 000 Kinder in Brandenburg Horte und Kitas besuchen, ohne dass für ihre Eltern Beiträge fällig würden, erklärte SPD-Fraktionschef Daniel Keller. Hinzu kämen 30.000 bis 40.000 Kinder mit geringeren Beiträgen. Bei der bisherigen Einkommensgrenze waren es rund 58.000 Kinder ohne Kita-Beiträge. Laut Keller gibt es in Brandenburg aktuell 190.000 Kinder in Kitas und Krippen.

Derzeit müssen Eltern für das letzte Kindergartenjahr in Brandenburg keine Beiträge zahlen. Dies betrifft rund 28.000 Kinder. Bis zum Ende der Legislaturperiode 2024 sollen alle drei Kita-Jahre beitragsfrei gestellt werden.

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