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Nicht mehr nur Fleisch, Fleisch, Fleisch : Die Neu-Entdeckung der Berliner Currywurst

Das Aus für Wurstbuden in der City West ist schade. Aber auch kiezige Imbisskultur darf sich weiterentwickeln. Ein Kommentar.

Nicht mehr nur Fleisch, Fleisch, Fleisch : Die Neu-Entdeckung der Berliner Currywurst

Es war einmal am Stuttgarter Platz.Foto: Cay Dobberke

Jaha, die Currywurst, in Berlin erfunden, Wahrzeichen der Stadt, ein Muss bei jeder Sause vom Kreisliga-Klubfest bis zum beschlipsten Executive Event. Und natürlich ist es schade, dass klassische Wurstbuden aus dem Stadtbild verschwinden (hier unser Newsletter-Bericht aus Charlottenburg-Wilmersdorf).

Zumal es, wie ein Leser anmerkt, entgegen den Vorstellungen des zuständigen Stadtrats eben nicht so leicht ist, einen Imbiss in einem Ladenlokal statt einer freistehenden Bude zu etablieren, schon wegen geruchsempfindlicher Menschen, die darüber wohnen.

Schade ist es aber auch, dass in Berlins Brutzelbuden mit wenigen Ausnahmen kaum ein Fortschritt beim Angebot erkennbar ist. Beispiel Wittenbergplatz: Da gibt’s in vier Ecken vier Buden und keine bietet Veganes an, alle nur Fleisch, Fleisch, Fleisch …

Bevor jetzt hier der Kulturkampf ausbricht: Nein, ich möchte niemanden dazu zwingen, auf Fleisch zu verzichten und rufe keinen Veggie-Day aus. Ich möchte nur, dass AUCH Fleischloses angeboten wird und zwar nicht nur Pommes.

Jetzt wird garantiert darauf hingewiesen, dass dort eh nur Tourist:innen essen. Erstens: Nein, ich wohne in der Nähe und bin da gern mal (sorry!). Zweitens soll es auch Tourist:innen geben, die vegane Currywurst mögen. Vielleicht geht das Geschäft dann sogar besser.

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  • Den Newsletter schreibt: Cay Dobberke

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