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Olympische Spiele in Peking : Deutsche Biathleten verpassen erneut eine Medaille — Rees auf Rang sechs

Langläufer auf gutem fünften Rang + Hannah Neise mit Gold im Skeleton + Karl Geiger springt zu Bronze + Überraschung im Langlauf + Der Olympia-Newsblog.

Olympische Spiele in Peking : Deutsche Biathleten verpassen erneut eine Medaille - Rees auf Rang sechs

Roman Rees landete im Biathlon am Sonntag auf dem sechsten Platz.Foto: dpa/ Hendrik Schmidt

Nach dem erfolgreichen gestrigen Tag bei den Olympischen Spielen in Peking aus deutscher Sicht, lag die Hoffnung heute auf den Männern in der Verfolgung im Biathlon. Doch ebenso wie bei den Frauen lagen die Medaillen weit außerhalb der Reichweite. Bester Deutscher war Roman Rees, der den sechsten Platz erreichte (mehr dazu in unserem Olympia-Blog).

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Olympische Spiele in Peking : Deutsche Biathleten verpassen erneut eine Medaille - Rees auf Rang sechs

Die deutschen Biathleten verpassen in Peking erneut eine Medaille. Gold ging an Quentin Fillon Maillet (Frankreich), Silber an Tarjei Bö (Norwegen) und Bronze gewann Eduard Latypow (Russisches Olymp. Komitee).  Roman Rees kam aber immerhin auf Platz sechs. Kein Beitrag vorhanden Gleich geht es los für die deutschen Biathleten. In der Verfolgung ist Sprintsieger Johannes Thingnes Bö der Gejagte und startet mit 25,5 Sekunden Vorsprung vor der Konkurrenz. Als erster Deutscher wird Benedikt Doll auf die Strecke gehen und hat auf Bö mehr als eine Minute Rückstand, auf Bronze allerdings „nur“ 26,1 Sekunden.
Roman Rees (17), Philipp Nawrath (22) und Johannes Kühn (33) werden höchstwahrscheinlich nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen können.  ARD-Experte Felix Neureuther corona-positivIm ARD-Team für die Olympischen Winterspiele von Peking gibt es den nächsten Corona-Fall. Der frühere Alpin-Star und heutige Experte Felix Neureuther wurde in der Olympia-Sendung am Sonntagmorgen per Video zugeschaltet. „Mir geht’s super, also alles gut. Heute Nacht vor der Sendung den üblichen Corona-Test gemacht und positiv“, sagte der 37-Jährige zu Moderatorin Jessy Wellmer.
Neureuther ist nicht der erste Corona-Betroffene bei der ARD. Zuletzt war Biathlon-Olympiasieger Arnd Peiffer positiv auf das Virus getestet worden und konnte nicht im Olympia-Studio in Mainz als Experte auftreten. (dpa)

Olympische Spiele in Peking : Deutsche Biathleten verpassen erneut eine Medaille - Rees auf Rang sechs

Felix Neureuther wurde corona-positiv getestet.   Bild: opokupix/imago images Nach ihrem Sieg im Sprint, schnappt sich Marte Olsbu Røiseland auch in der Verfolgung die Goldmedaille. Dahinter kommt die Schwedin Elvira Öberg als Zweite ins Ziel, Dritte wird Tiril Eckhoff aus Norwegen. 
Die deutschen Biathletinnen konnten nach dem verkorksten Sprint ein versöhnliches Ergebnis in der Verfolgung erzielen. Vanessa Voigt kam als Zwölfte ins Ziel, Franziska Preuss konnte 15 Plätze gut machen und wurde am Ende 30., beide leisteten sich lediglich einen Schießfehler. Denise Herrmann startete als 22. ins Rennen und kam letztendlich auf Rang 17 ins Ziel. Vanessa Hinz machte 34 Plätze gut und wurde am Ende 21..

Olympische Spiele in Peking : Deutsche Biathleten verpassen erneut eine Medaille - Rees auf Rang sechs

Marte Olsbu Røiseland aus Norwegen jubelt über ihre zweite Goldmedaille in Peking.    Bild: Bildbyran/imago images Die Verfolgung im Biathlon ist gestartet. Die Siegerin des Sprints, Marte Olsbu Røiseland aus Norwegen, ist als Erste losgelaufen. Beste Deutsche ist Vanessa Voigt, die an Position 18 ins Rennen startet, aber auch schon 1:31,4 Minuten Rückstand auf Røiseland hat. Einzel-Olympiasiegerin Denise Herrmann geht von Rang 22 (+1:45,1 Minuten) ins Rennen. Noch weiter zurück sind Franziska Preuß und Vanessa Hinz. Im Skilanglauf gewinnt die Staffel des Russischen Olympischen Komitee über 4×10 Kilometer. Zweiter werden die Langläufer aus Norwegen, Bronze geht nach Frankreich. Die deutsche DSV-Staffel zeigt einen guten Auftritt und landet auf dem fünften Rang. Gold im Riesenslalom für die SchweizEr war als Führender in den finalen 2. Lauf gegangen und konnte seinen Vorsprung bis zum Ende halten. Der Schweizer Marco Odermatt gewinnt im Riesenslalom. Silber sichert sich der Slowene Zan Kranjec, Bronze geht nach Frankreich an Mathieu Faivre.

Skilanglauf, 4×10-km-Staffel der Männer

Die Skilangläufer sind unterwegs. Nach dem Silber-Coup der deutschen Frauen-Staffel liegt diesmal der Fokus auf den Männern. Allerdings wäre es eine fast noch größere Sensation, wenn auch die DSV-Männerstaffel etwas mit der Medaillenvergabe zu tun hätte. Topfavorit über die 4×10 Kilometer ist Weltmeister und Titelverteidiger Norwegen, die Finnen und das Team des Russischen Olympischen Komitees haben aber auch sehr gute Medaillenchancen.

Olympische Spiele in Peking : Deutsche Biathleten verpassen erneut eine Medaille - Rees auf Rang sechs

Die Skilangläufer treten in der 4×10-km-Staffel an.   Bild: Lehtikuva/imago images Das war die Olympia-NachtKeine Gold-Linie: Laura Nolte fährt im Monobob auf Medaillenkurs. Nach zwei von vier Läufen liegt die Jugend-Olympiasiegerin von 2016 in der neuen Olympia-Disziplin auf Platz drei. Auf die in Führung liegende Weltmeisterin Kaillie Humphries aus den USA hat die Winterbergerin allerdings 1,22 Sekunden Rückstand. Damit droht das Ende der deutschen Gold-Serie im Eiskanal Yanqing.
Chancenlos: Für das deutsche Alpin-Trio haben die Technik-Wettbewerbe mit einem Dämpfer begonnen. Alexander Schmid und Linus Straßer schieden im Riesenslalom bereits im ersten Durchgang nach Fahrfehlern aus, Julian Rauchfuß landete mit mehreren Sekunden Rückstand abgeschlagen im hinteren Feld. Das Rennen am Xiaohaituo Mountain war geprägt von schlechten Sichtverhältnissen aufgrund von Nebel und Schneefall. Führend zur Halbzeit ist Goldfavorit Marco Odermatt aus der Schweiz, der in dieser Disziplin in diesem Winter vier Weltcup-Siege gefeiert hatte. Auf dem zweiten Platz liegt Stefan Brennsteiner aus Österreich gefolgt vom Franzosen Mathieu Faivre.
Startliste: Eiskunstläuferin Kamila Walijewa steht ungeachtet des laufenden Sportgerichtsverfahrens gegen sie wegen einer positiven Dopingprobe auf der Startliste für das Olympia-Kurzprogramm der Damen am Dienstag in Peking. (dpa)

Das bringt der Sonntag bei Olympia
— aus deutscher Sicht:

Medaillenjagd: In den beiden Verfolgungsrennen treten die jeweils besten 60 aus dem Sprint an und nehmen die Zeitabstände aus diesem Wettbewerb mit. Und da müssen die Deutschen aufholen, wenn es eine Medaille geben soll. Bei den Damen startet Vanessa Voigt 1:31,4 Minuten später als Sprint-Olympiasiegerin Marte Olsbu Röiseland aus Norwegen, Einzel-Olympiasiegerin Denise Herrmann sogar 1:45,1 Minuten. Im Herren-Jagdrennen muss Benedikt Doll anschließend noch 1:05,0 Minuten warten, ehe er nach Norwegens Sprint-Olympiasieger Johannes Thingnes Bö in die Loipe darf. Doll bleibt aber Optimist: „Ruhe bewahren, gut schießen, und wenn es gut klappt, ist die Medaille auf jeden Fall greifbar“, sagte der Schwarzwälder.

Vorrundenabschluss: Nach dem 1:5 gegen Kanada und dem mühsamen 3:2 gegen China kämpft die DEB-Auswahl noch um die kleine Chance, als Gruppensieger oder bester Zweiter der drei Staffeln direkt in das Viertelfinale einzuziehen. Dafür ist allerdings ein hoher Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen die USA nötig. Die vor allem mit Collegespielern angetretenen Amerikaner haben ihre ersten beiden Partien gewonnen und überraschten dabei mit dem 4:2 im Prestigeduell mit Kanada. Dagegen konnte das deutsche Team bislang nicht überzeugen.

Andere Tore: Im Riesenslalom ruhen die deutschen Hoffnungen vor allem auf Alexander Schmid, der kurz vor Weihnachten in Alta Badia als Dritter erstmals im Weltcup auf das Podest gefahren war. Außerdem dabei sind der im Slalom stärkere Linus Straßer und Julian Rauchfuß. In den Speed-Disziplinen hatten die deutschen Männer zuvor in China nicht mit den Schnellsten mithalten können.

Anhörung: Der Doping-Fall der russischen Eiskunstläuferin Kamila Walijewa wird den Internationalen Sportgerichtshof Cas beschäftigen. Demnach soll eine Anhörung via Video-Konferenz um 20.30 Uhr Ortszeit in Peking stattfinden, wie der Cas am Samstag mitteilte. Es werde erwartet, dass die Parteien am Montagnachmittag Ortszeit über eine Entscheidung informiert werden, hieß es weiter. Die 15 Jahre alte Walijwa war bei den russischen Meisterschaften im Dezember positiv auf das verbotene Herzmittel Trimetazidin getestet worden. Der Fall wurde aber erst nach dem Triumph der russischen Mannschaft bei den Winterspielen bekannt. Im Cas-Verfahren geht es nun auch darum, ob das Eiskunstlauf-Ausnahmetalent im Dienstag beginnenden Damen-Einzel starten darf. (dpa)

Neise fährt zu Gold

Hannah Neise krönt sich sensationell zur Olympiasiegerin im Skeleton. Im Ziel liegt sie 0,62 Sekunden vor Jaclyn Narracott. Die Niederländerin Kimberley Bos gewinnt die Bronzemedaille. Tina Herrmann fährt knapp am Podest vorbei.

Mit Ach und Krach

Nur knapp kann die DEB-Auswahl sich mit 3:2 gegen China durchsetzen, immer noch rumpelt es im System. Denn vier Jahre nach der Silbermedaille ist der Druck groß.

Neise steht vor Olympiasieg

Olympia-Debütantin Hannah Neise vom BSC Winterberg steht vor einem Sensations-Sieg bei den Winterspielen in Peking. Die erst 21 Jahre alte Skeletonpilotin, die nach dem ersten Durchgang noch Achte war, raste am Samstag im Sliding Centre Yanqing bis auf Platz eins vor. Somit könnte sie nach dem Premieren-Gold von Christopher Grotheer am Tag zuvor die erste deutsche Olympiasiegerin in dieser Sportart werden.

Vor dem abschließenden vierten Lauf hat die Sauerländerin 0,14 Sekunden Vorsprung auf die Australierin Jaclyn Narracott, die mit Startnummer eins Bahnrekord vorlegte. Doch Neise konterte sofort und schraubte die Bestmarke trotz Patzer nach Kurve 13 auf 1:01,44 Minuten. Im Ziel klopfte sie verärgert auf den Schlitten, ehe sie vom Bahnrekord erfuhr. Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee verteidigte Platz drei. Die Olympia-Zweite von Pyeongchang, Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland, fiel von Rang fünf auf sechs zurück. (dpa)

Geiger gewinnt Bronze

Karl Geiger hat die olympische Bronzemedaille im Skispringen gewonnen. Der 29-Jährige musste sich am Samstag im Wettbewerb von der Großschanze nur dem Norweger Martin Lindvik und dem Japaner Ryoyu Kobayashi geschlagen geben. Auf der gigantischen Anlage im chinesischen Zhangjiakou sprang Geiger zweimal 138 Meter weit. Mit seinem dritten Platz sicherte er dem Männer-Team von Bundestrainer Stefan Horngacher die erste Medaille bei diesen Winterspielen. Im Einzel von der Normalschanze hatte die Mannschaft enttäuscht, im Mixed-Wettbewerb war Deutschland nach der Disqualifikation von Katharina Althaus disqualifiziert worden. (dpa)

Geiger zur Halbzeit auf Platz sechs

Skispringer Karl Geiger liegt zur Halbzeit des olympischen Einzel-Wettkampfes auf der Großschanze als bester Deutscher auf dem sechsten Platz. Einen Tag nach seinem 29. Geburtstag sprang der Oberstdorfer im ersten Durchgang am Samstag 138 Meter weit. In Führung ist der Japaner Ryoyu Kobayashi, der nach 142 Metern landete. Auf den Bronzerang fehlen Geiger umgerechnet gut zwei Meter. Markus Eisenbichler liegt als zweitbester Sportler aus dem Winterspiele-Team von Bundestrainer Stefan Horngacher auf dem achten Platz. (dpa)

Deutschland müht sich zu 3:2

Das war dann doch viel knapper als erwartet. Mit Ach und Krach setzt sich das deutsche Team mit 3:2 gegen China durch. Viel hätte nicht gefehlt zu einer Blamage gegen diese wild zusammengewürfelte Kombo des Gastgebers. Gegen die USA morgen braucht es eine klare Leistungssteigerung. Das College-Team aus den USA hat auch Kanada geschlagen, das ja bekanntlich Deutschland mit 5:1 im ersten Gruppenspiel besiegt hat.

Wieder kein Erfolg im Biathlon

Die deutschen Biathlon-Herren müssen weiter auf eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen in China warten. Im Sprint war Benedikt Doll am Samstag mit Platz acht erneut der beste deutsche Starter. Der Ex-Weltmeister hatte nach einem Schießfehler 1:05,0 Minuten Rückstand auf Olympiasieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen. Im Einzel hatte Doll zuvor Rang sechs in Zhangjiakou belegt.

Bö gewann nach zehn Kilometern in 24:00,4 Minuten, Silber sicherte sich Einzel-Olympiasieger Quentin Fillon Maillet aus Frankreich 25,5 Sekunden dahinter. Bronze ging an Bös Bruder Tarjei mit 38,9 Sekunden Rückstand. Roman Rees lag 1:23,9 Minuten zurück, obwohl er fehlerfrei schoss. Auch Johannes Kühn und Philipp Nawrath kamen nicht in die Nähe der Top-Ränge. Die ersten 60 sind für das Verfolgungsrennen an diesem Sonntag qualifiziert. (dpa)

Deutschland führt 3:1

Nach zwei Dritteln führt das deutsche Eishockey-Team mit 3:1 gegen China. Nach der 3:0-Führung durch Dominik Kahun, verkürzte Spencer Foo 46 Sekunden vor der zweiten Sirene. Das ist noch nicht die erhoffte klare Führung. 

DEB-Team führt 2:0

Nach der Auftakt-Niederlage gegen Kanada (1:5) zeigt sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im zweiten Gruppenspiel bislang gut erholt. Gegen das chinesische Team steht es nach dem ersten Drittel 2:0. Torschützen waren Marcel Brandt und Korbinian Holzer. Das Team des Gastgebers, das mit zahlreichen Nordamerikanern aufläuft, ist allerdings auch das klar schwächste Team in dieser Gruppe. Weitere Beiträge

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