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Schließfach-Coup in Berlin: Uhrenhändler meldet nach 10-Mio.-Diebstahl Insolvenz an

Schließfach-Coup in Berlin: Uhrenhändler meldet nach 10-Mio.-Diebstahl Insolvenz an

Einer der Uhren-Gangster sprüht eine Überwachungskamera ein

Foto: Polizei Berlin Teilen Twittern Senden Von: Maren Wittge 02.12.2022 — 13:44 Uhr

Berlin – Nach dem Einbruch in einen Tresorraum an der Fasanenstraße und dem Diebstahl von 1000 Uhren hat der Uhrenhändler Watchmaster jetzt einen Insolvenzantrag gestellt.

Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Presseerklärung mit. Demnach stellte die Watchmaster ICP GmbH am Dienstag einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Berlin. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei dem Unternehmen um den größten Händler zertifizierter Luxusuhren aus zweiter Hand.

Schließfach-Coup in Berlin: Uhrenhändler meldet nach 10-Mio.-Diebstahl Insolvenz an

Die Gangster sollen Uhren im Wert von 10 Millionen Euro erbeutet haben

Foto: Timo Beurich

► In der Hochsicherheitstresoranlage in einer ehemaligen Privatbank hatte auch das Unternehmen Watchmaster Tresorräume angemietet, um seine Luxusuhren dort sicher zu lagern.

Ein Teil der 1000 gestohlenen Uhren mit einem Verkaufswert von 10 Millionen Euro ist den Angaben zufolge Eigentum des Unternehmens. Ein Großteil gehöre Kunden, die ihre Uhren über Watchmaster verkaufen wollten. Davon wäre eine Provision an den Händler gegangen.

Schließfach-Coup in Berlin: Uhrenhändler meldet nach 10-Mio.-Diebstahl Insolvenz an

Für die Ergreifung der Täter wurde eine Belohnung ausgesetzt

Foto: Polizei Berlin

Laut Watchmaster würde den Kunden aber kein Schaden entstehen, weil ein Versicherungsschutz bestehe. Der Uhren-Händler erhalte nur den Einkaufspreis zurück, was aber nicht das Abdecken würde was bereits in Aufbereitung, Zertifizierung und Marketing investiert wurde.

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