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Silvesternacht: 44 Verdächtige zu Angriffen auf Polizisten in Berlin

Silvesternacht: 44 Verdächtige zu Angriffen auf Polizisten in Berlin

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Mittwoch, 18.01.2023, 13:30

Nach einer ersten offiziellen Statistik hat die Berliner Polizei bislang zu den Silvester-Krawallen 44 mutmaßliche Angreifer auf Polizisten und Feuerwehrleute identifiziert. Die allermeisten davon sind männliche Jugendliche oder junge Männer unter 25 Jahren, wie die Polizei am Mittwoch mit dem Stand vom 17. Januar mitteilte. Viele davon wurden bereits in der Silvesternacht vorläufig festgenommen, manche erst später identifiziert. Insgesamt wird jetzt zu 126 konkreten Angriffen und entsprechenden Strafanzeigen in der Silvesternacht ermittelt. Mehrere Zeitungen hatten berichtet.

Besonders in einigen Gegenden von Neukölln und in Gesundbrunnen hatten Gruppen junger Männer mit Böllern und Feuerwerk randaliert, die Nachbarschaft mit Raketen beschossen und immer wieder auch Polizei und Feuerwehr angegriffen.

Von den 44 identifizierten Verdächtigen sind 18 Ausländer, 10 haben eine ausländische und die deutsche Nationalität, 16 sind Deutsche. Wie hoch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in der dritten Gruppe ist, wurde nicht mitgeteilt. Über Zahlen der Verdächtigen und Nationalitäten war zum Teil schon vorher berichtet worden, was zu scharfen politischen Diskussionen über Integration und ihr Scheitern oder Nicht-Scheitern geführt hatte.

Auch die aktuellen Zahlen seien noch nicht endgültig, betonte die Polizei. Weil weiter Videos und Fotos auswertet würden, um Verdächtige zu identifizieren. Angesichts der vielen Angriffe ist von zahlreichen weiteren Tätern auszugehen, die aber in der Nacht nicht gefasst werden konnten und vielleicht auch nie festgestellt werden können.

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