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Skandal-Prozess: Hier steht die Schmiergeld-Villa vom Müllmafia-Boss

Skandal-Prozess: Hier steht die Schmiergeld-Villa vom Müllmafia-Boss

Das Protz-Haus des Müllmafia-Paten im Umland: Säulenportal, Doppelgarage, Gartenteich

Foto: Michael Sauerbier Teilen Twittern Senden Von: Michael Sauerbier 06.12.2022 — 21:35 Uhr

Neuruppin – Dirk-Uwe M. (68) ist der Hauptangeklagte im Müllmafia-Korruptionsprozess. Was hat der Ex-Boss der landeseigenen Abfallfirma MEAB mit den 2,4 Millionen Euro Schmiergeld gemacht?

Die steinerne Antwort steht im Berliner Speckgürtel: eine große Neubau-Villa mit Säulenportal, auf 1500 Quadratmeter Grund. Vom Gartenhaus fällt der Blick auf den Zierteich mit Holzbrücke. In der Doppelgarage ein Mercedes-SUV.

Wegen Bestechlichkeit, Untreue, Steuerhinterziehung stand Dirk-Uwe-M. am Dienstag wieder vorm Neuruppiner Landgericht – und schwieg.

Skandal-Prozess: Hier steht die Schmiergeld-Villa vom Müllmafia-Boss

Ex-MEAB-Boss Dirk-Uwe M. (68) schwieg am Dienstag auf der Anklagebank

Foto: Michael Sauerbier

Aber seine Geldgeber Klaus A. (61) und Günther H. (65) wollen bald aussagen. H. hatte Zahlungen an den Müll-Paten schon im Polizeiverhör eingeräumt. Die Fahnder hatten ihn bei der Geldübergabe ertappt.

Im Gegenzug schanzte der Müll-Boss den Firmenchefs laut Anklage Millionen-Aufträge für Deponie-Bau und -Abdichtung zu. Das Geld holte er bar in Umschlägen ab. Am Flughafen, an der Autobahn, im Berliner „Eiffel“-Restaurant oder dem Potsdamer Dorint-Hotel.

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