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Sturmtief „Nadia“ in BrandenburgMann (58) von Wahlplakat erschlagen

Sturmtief „Nadia“ in BrandenburgMann (58) von Wahlplakat erschlagen

02:02 Quelle: NonstopNews/SpreePicture 30.01.2022 Teilen Twittern SendenVon: Timo Beurich und Dirk Böttger 30.01.2022 — 19:13 Uhr

Am kommenden Sonntag wählt der brandenburgische Landkreis Potsdam-Mittelmark einen neuen Landrat. Auf großen Plakatwänden werben die Parteien für ihre Kandidaten. Eines der Plakate kostete nun einen Mann das Leben. Schuld ist Sturmtief „Nadia.“

Beelitz – Kurz nach 22 Uhr kam es am Samstagabend zu einem Unglück in der Clara-Zetkin-Straße. Wind löste ein 3,5 Meter mal 2,5 Meter großes Wahlplakat aus der Verankerung. Ein 58-jähriger Fußgänger wurde getroffen und tödlich verletzt.

Es ist das erste Todesopfer, dass das Sturmtief „Nadia“ in Deutschland forderte.

Sturmtief „Nadia“ in BrandenburgMann (58) von Wahlplakat erschlagen

Der 58-Jährige war mit zwei weiteren Personen unterwegs, als es zum Unglück kam. Seelsorger kümmerten sich um sie

Foto: spreepicture

Der Mann sei trotz Reanimationsversuchen wenig später gestorben, berichtete die Polizei am Sonntag.

▶︎ Was war genau passiert? Der Mann sei mit seiner Freundin und einem Bekannten spazieren gewesen und einige Meter vor seinen Begleitern gelaufen, hieß es im Polizeibericht. Das aus einem Metallkorpus und Sperrholz bestehende Plakat sei mit vier Stahl-Erd-Ankern (je 50 Zentimeter) im Boden festgemacht gewesen. Nach einer starken Windböe sei das große Plakat aus der Verankerung gerissen und gegen eine Linde geschleudert worden. Das Metallgerüst traf den Fußgänger am Kopf.

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