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Waldbrände in Brandenburg : Mehrere Hundert Hektar in Flammen – Brandgeruch zieht bis Dresden

Evakuierungen in Teilen von Beelitz und Treuenbrietzen + 1400 Kräfte im Einsatz + Bundeswehr setzt Hubschrauber und Räumpanzer ein + Der Newsblog.

Waldbrände in Brandenburg : Mehrere Hundert Hektar in Flammen – Brandgeruch zieht bis Dresden

Beelitz: Eine große Rauchwolke steigt wegen des Waldbrandes auf.Foto: Christian Guttmann/Brandenburg News 24/dpa

Zwei große Waldbrände erschüttern den Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark: Ein Brand bei Treuenbrietzen war bereits am Freitag ausgebrochen, am Sonntag standen dort rund 200 Hektar in Flammen. Ein weiterer Großbrand auf ebenfalls rund 200 Hektar kam bei Beelitz-Heilstätten hinzu. Mehrere Orte wurden bereits evakuiert. Die aktuelle Lage im Newsblog.

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Waldbrände in Brandenburg : Mehrere Hundert Hektar in Flammen – Brandgeruch zieht bis Dresden

Zwei große Waldbrände in Brandenburg — Evakuierungen in Beelitz und Treuenbrietzen

Die Lage am Abend im Überblick: Rund ein Dutzend Waldbrände beschäftigen die Feuerwehren und weitere Rettungskräfte in Brandenburg. Zwei Großfeuer im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind besonders dramatisch: In Treuenbrietzen weitete sich, von Winden angefacht, ein seit Freitag lodernder Waldbrand enorm aus und erreichte eine Ausdehnung von 200 Hektar. Die Dörfer Frohnsdorf, Tiefenbrunnen und Klausdorf wurden evakuiert, etwa 620 Menschen waren davon betroffen. In Beelitz dehnte sich im Laufe des Sonntags ein weiterer Waldbrand ebenfalls auf etwa 200 Hektar aus. Am Abend wurden drei Beelitzer Straßenzüge evakuiert.
Nach Angaben von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kämpften bei den beiden Großbränden rund 1400 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Hilfe kam auch von Feuerwehren aus Berlin und Sachsen-Anhalt. Bundeswehr und Bundespolizei löschten zudem mit Hubschraubern. Räumpanzer sollten Brandschneiden schlagen. Außerdem rückten das Technische Hilfswerk und weitere Rettungsorganisationen aus.
Nach Angaben des Landrats von Potsdam-Mittelmark, Marko Köhler, vom Sonntagabend hat sich die Lage in Treuenbrietzen «stabilisiert». In Beelitz sei sie «tatsächlich außer Kontrolle». Der dortige Bürgermeister Bernhard Knuth widersprach dem Landrat am späten Abend: Seit mehreren Stunden habe sich der Brand nicht weiter ausgebreitet. «Wir glauben nicht, dass das Feuer auf die Stadt übergreift», sagte Knuth. Aber der Wind treibe den Rauch in die Stadt, deshalb sollten alle Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten. Auch Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) sprach von einer «leichten Entspannung» durch einen Dreh der Windrichtung — in Treuenbrietzen wie in Beelitz. Man hoffe nun auf Regen über Nacht und am Montag. Waldbrände in Brandenburg Datawrapper Kein Beitrag vorhanden Was es heißt, die Sachen zu packen und das Haus zu verlassen, ohne zu wissen, ob es noch steht, wenn man zurückkommt — darüber hat unsere Reporterin Jeannette Hagen mit Familie Proßdorf aus Beelitz gesprochen. Ein Gespräch über wechselnde Winde und Detonationen im Wald — und zwei Brandenburger, die den Kopf hoch halten. Das Feuerwehrgerätehaus in Beelitz am späten Sonntagabend — weitere Fahrzeuge warten auf ihren Einsatz.

Waldbrände in Brandenburg : Mehrere Hundert Hektar in Flammen – Brandgeruch zieht bis Dresden

Bild: Marion Kaufmann

Landesgartenschau in Beelitz bleibt Montag geschlossen — Bürgermeister widerspricht Landrat

Die Landesgartenschau (Laga) in Beelitz bleibt am Montag wegen des Waldbrandes geschlossen. Das sagte der Bürgermeister von Beelitz, Bernhard Knuth (parteilos), am späten Sonntagabend den PNN. Der Haupteingang zur Laga liege direkt an der Einsatzzentrale, von wo der Löscheinsatz koordiniert wird. „Da brauchen wir Bewegungsfreiheit, da stören Tagestouristen“, so Knuth.
Die Einschätzung von Mittelmark-Landrat Marko Köhler (SPD), dass die Lage in Beelitz „außer Kontrolle“ sei, teile er nicht. „Ich will die Situation nicht herunterspielen, aber seit mehreren Stunden wird das Feuer vor Beelitz gehalten, es hat sich nicht weiter ausgebreitet“, sagte Knuth, deshalb könne man derzeit nicht von einer unkontrollierten Lage sprechen. „Die Einsatzkräfte leisten Übermenschliches und die Stadt ist vorbereitet“ , sagte der Bürgermeister. Allerdings könne niemand sagen, wie sich die Situation in der Nacht entwickle, das hänge vom Wind ab, zudem seien die Löscharbeiten bei Dunkelheit erschwert. „Ich bete und hoffe, dass es nicht schlimmer wird“, so Knuth. (Marion Kaufmann)

Brandgeruch aus Treuenbrietzen sogar in Dresden zu spüren

Der Waldbrand in Treuenbrietzen hat sogar in Dresden die Bevölkerung alarmiert. In der sächsischen Landeshauptstadt war am Sonntagabend deutlich Brandgeruch wahrzunehmen, wie ein Tagesspiegel-Mitarbeiter bestätigte. Die örtliche Feuerwehr führte das auf das Großfeuer im rund 130 Kilometer nordwestlich gelegenen Treuenbrietzen zurück.
«Es ist davon auszugehen, dass, begünstigt durch die vorherrschende Wetterlage, Rauchniederschlag von diesem Ereignis der Grund für die Geruchsbelästigung ist», teilte die Wehr am Sonntagabend mit. «Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung der Landeshauptstadt Dresden!» Es hätten sich in der Leitstelle Meldungen von besorgten Bürgern gehäuft. Von weiteren Anrufen solle die Bevölkerung bitte absehen.

Kachelmann: Brandstiftung muss Ursache gewesen sein

Meteorologe Jörg Kachelmann hat sich am Sonntagabend um kurz nach 20 Uhr bezüglich der Ursache der Brände festgelegt. Auf Twitter schrieb er: „Der #Waldbrand in #Treuenbrietzen entstand durch Brandstiftung. Waldbrände entstehen nur, wenn es länger nicht regnet. Und wenn den Brand jemand/etwas anzündet. Ohne Gewitter keine andere Möglichkeit. Keine Rolle: Glasscherben, Temperaturen (Vegetation brennt ab 250-300°)“ (Claudia Seiring)

Wetteraussichten für Brandenburg: Schauer, Gewitter, aber auch Wind

Wird es regnen? Oder werden Böen die Feuer noch anfachen? Die Frage, wie sich die Wetterlage in der Nacht entwickelt, ist für viele Menschen in der Nähe der Waldbrände existenziell. Im RBB hat Claudia Kleinert aus dem ARD-Wetterstudio am Sonntagabend prognostiziert, dass es zunächst windig bleiben wird und mit den Schauern und Gewittern, „die dann hoffentlich den erlösenden Regen bringen“, in der Nacht vorher kräftige Böen geben könne.
Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 65 Stundenkilometern war der Wind tagsüber für die Brände „dramatisch“. Dadurch könnten Kleinert zufolge auch kleine Glutnester zu einem großen Feuer werden. Bis Montagmittag kündigte sie Regenmengen von 25 bis 50 Litern über dem mittleren Brandenburg und zehn bis 25 Liter im südlichenLandesteil an. „In der Nacht zwischen zwei und vier kommt das aus Sachsen-Anhalt reingezogen“, sagte sie. Ein flächendeckender und anhaltender Landregen sei dagegen bis Ende der Woche nicht zu erwarten. (Claudia Seiring)

Ortsausfahrt Beelitz in Richtung Potsdam gesperrt

Die Ortsausfahrt Beelitz Richtung Potsdam ist mittlerweile gesperrt. Autofahrer werden zurückgeschickt. Konkret erstreckt sich die Sperrung von Beelitz-Nord (Ortseingang) bis Berliner Straße 151 (Schielicke Bau) sowie über die komplette Hermann-Löns-Straße bis zum Bahnübergang. (Marion Kaufmann)

Beißender Brandgeruch im Zentrum von Beelitz

Mittlerweile hat der Rauch auch das Zentrum von Beelitz erreicht, ist der beißende Brandgeruch fast im gesamten Stadtgebiet zu riechen. Immer wieder fahren Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Technischen Hilfswerk durch den Ort, dazwischen ein Traktor mit Güllewagen. (Marion Kaufmann)

Berliner Flughafenfeuerwehr hilft in Beelitz

Auch die Berliner Flughafenfeuerwehr hilft bei den Löscharbeiten in Beelitz. Ein Löschfahrzeug der Airportwache fährt mit Blaulicht und Signalhorn durch den Ort Richtung Wald. Die Polizei kontrolliert die Zufahrt Richtung Amselweg in Beelitz. Nur noch Anwohner dürfen passieren. Ein Bundeswehrsoldat sondiert die Lage in dem Wohngebiet am Waldrand. (Marion Kaufmann)

Waldbrände in Brandenburg : Mehrere Hundert Hektar in Flammen – Brandgeruch zieht bis Dresden

Die Absperrung der Polizei am Amselweg in Beelitz.   Bild: Marion Kaufmann

Viele Hubschrauber für den G7-Gipfel in Bayern

Die Stadt Treuenbrietzen und der Landkreis Potsdam-Mittelmark haben bereits am Freitag Hubschrauber angefordert, um die Brände zu bekämpfen. Das sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU)  am Sonntagabend im RBB. Hilfe sei „frühzeitig“ nachgefragt worden. „Das Problem war, dass alle Hubschrauber derzeit in Bayern sind wegen der Sicherung des G7 Gipfels.» Mit Hilfe der Bundeswehr sei es gelungen, am Sonnabend drei Hubschrauber nutzen zu können.
Mit Blick auf die steigende Zahl der Waldbrände und die große Trockenheit in Brandenburg sagte Stübgen: „Wir müssen uns voraussichtlich noch besser aufstellen, das kostet allerdings viel Geld.“
Die Waldbrandsituation habe sich angekündigt. „Wir hatten einen faktisch regenfreien März und im Mai und Juni Regen, der nicht gereicht hat, um den Boden durchzuweichen. Was wir bräuchten, ist langanhaltender Landregen.“ Wenn der sich nicht einstelle, werde die Situation extrem gefährlich. Dafür müssten Land und Bund – nach vier sehr trockenen Sommern in Brandenburg – Lösungen finden. (Claudia Seiring)

Schwerer Waldbrand auch in Sachsen

Während die Feuerwehren in Brandenburg weiter versuchen, die großflächigen Waldbrände in Treuenbrietzen und Beelitz einzudämmen, meldet die „Sächsische Zeitung“ ein weiteres Feuer im Landkreis Görlitz. Im Norden des Kreises nahe der Ortschaft Trebus ist am Sonntagnachmittag ein großer Waldbrand ausgebrochen, berichtet die Zeitung. Nach Angaben der zentralen Rettungsstelle seien die Flammen drei bis vier Meter hoch und der Rauch weithin sichtbar. 

Landrat: Brand in Beelitz «außer Kontrolle», Treuenbrietzen «stabilisiert»

In seinem Landkreis gebe es derzeit zwei Großlagen, sagte der Landrat von Potsdam Mittelmark Marko Köhler (SPD) gegen zwanzig vor neun am Sonntagabend. Die Situation in Treuenbrietzen habe sich «stabilisiert», die Lage in Beelitz sei aber «tatsächlich außer Kontrolle». Damit stellte Köhler die Lage dort anders dar, als es kurz zuvor noch der Bürgermeister von Beelitz, Bernhard Knuth, getan hatte.
Einsatzkräfte aus Berlin, Sachsen-Anhalt und der Bundeswehr würden mit mittlerweile vier Hubschraubern gegen die Brände kämpfen. Einzelne Ortslagen und kleinere Straße in Beelitz seien evakuiert worden, das Krankenhaus von Beelitz könne aktuell regulär weiterarbeiten. Auch in Treuenbrietzen sei die vorbereitete Evakuierung des Krankenhauses noch nicht erforderlich geworden. Er hoffe auf Regen und Windstille, sagte Köhler. (Claudia Seiring)

Brand in Jüterbog wieder gelöscht

Der kleinere Brand bei Jüterbog, von dem eben im RBB die Rede war, sei inzwischen gelöscht, sagt der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel. „Die Brandstelle wurde schnell gefunden, es besteht keine Gefahr mehr.“ (Marion Kaufmann) Wie hart der Einsatz für die Feuerwehrleute ist, dokumentiert auch dieses Video von PNN-Fotograf Andreas Klaer aus Beelitz eindrucksvoll.

Ein Dutzend Waldbrände aktuell in ganz Brandenburg

Der Brandenburger Waldbrandbeauftragte Raimund Engel berichtet im RBB von aktuell rund einem Dutzend Waldbrände im ganzen Bundesland. Landauf, landab — von der Uckermark bis in die Lausitz seien Feuerwehrkräfte gebunden. Die beiden Großbrände würden die meisten Kräfte fordern: rund 1000 aktuell in Beelitz, um die 500 im Treuenbrietzener Ortsteil Frohnsdorf.
An den Monitoren der Waldbrandzentrale in Wünsdorf zeigt Engel auch anhand von Luftaufnahmen, wie schnell sich neue Brände ausdehnen können. Zu sehen sind Rauchwolken im Raum Jüterbog, die sich schnell vergrößern. Doch auch dort sei die Feuerwehr bereits zur Eindämmung ausgerückt.

Das Haus 500 Meter vom Feuer entfernt — der Bulli ist gepackt

Vor dem vorvorletzten Haus vor dem Waldrand im Amselweg sitzt ein Anwohner im geöffneten Kofferraum seines VW Bullis. Gegen Mittag habe er mitbekommen, dass ein Brand ausgebrochen sei. Schnell hätten seine Frau und er das Wichtigste zusammengepackt, Dokumente, Versicherungspolicen, Reisepässe, etwas Kleidung, und in den Bus gepackt.
„Das ist eine krasse Situation, man hat Existenzängste“, sagt er. Das Feuer, sagt er,  lodere in etwa 500 Meter von seinem Haus entfernt. Noch könnten sie bleiben, der Wind trägt das Feuer nicht in ihre Richtung, aber falls sie doch weg müssten, würden sie bei ihrem Sohn unterkommen, der auch in Beelitz wohnt.
Aus dem Waldstück hinter den Wohnhäusern am Amselweg sind Geräusche von Motorsägen zu hören, aus der Luft das Rotieren der Löschhubschrauber. Immer wieder kräht ein Hahn. Ansonsten herrscht gespenstische Stille in dem Wohngebiet, das immer dichter im Rauch liegt. Der Nachbar des Bullifahrers reicht den Einsatzkräften im Löschfahrzeug Bierflaschen durchs Fenster. „Die Feuerwehleute muss man loben, das sind wirklich Helden, seit Stunden sind die hier im Einsatz“, sagt der Bullifahrer. (Marion Kaufmann)

Bürgermeister von Beelitz: Lage derzeit unter Kontrolle

Durch den Einsatz von bald tausend Einsatzkräften sei es aktuell gelungen, in Beelitz den Brand wieder etwas unter Kontrolle zu bringen, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth am Sonntagabend im RBB. Drei Straßenzüge seien bisher evakuiert worden. «Wir glauben nicht, dass das Feuer auf die Stadt übergreift», sagte Knuth. Aber der Wind treibe den Rauch in die Stadt, deshalb sollten alle Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten.
Auch Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) sprach von einer «leichten Entspannung» durch einen Dreh der Windrichtung — in Treuenbrietzen wie in Beelitz. Man hoffe nun auf Regen über Nacht und am Montag.

Feuerwehrleute in Beelitz: „Das geht einem an die Nieren“

Am Amselweg in Beelitz stehen Feuerwehrleute aus Beelitz und dem Landkreis Oder-Spree zusammen an einer Löschwasserentnahme. „Es ist erschütternd, so etwas in der eigenen Stadt zu erleben, das geht einem an die Nieren“, sagt ein Feuerwehrmann aus Beelitz. Er kenne einige, die in den umliegenden Straßen wohnen, die möglicherweise auch noch evakuiert werden müssen, wenn sich die Lage ausweiten sollte.
Bei der Feuerwehr zu sein, sei eine Berufung, kein Hobby, sagt der Helfer der Freiwilligen Feuerwehr weiter. „Hier machen alle mit, vom Opa bis zum Enkel, das ist ein Generationending.“
Fenster und Türen der Häuser in dem Wohngebiet sind fest nach Anweisung des Katastrophenschutzes fest geschlossen, auf der Straße sind keine Anwohner mehr zu sehen. Immer wieder fahren Löschfahrzeuge durch den Amselweg Richtung Brandstelle. (Marion Kaufmann)

Waldbrände in Brandenburg : Mehrere Hundert Hektar in Flammen – Brandgeruch zieht bis Dresden

Bild: Marion Kaufmann

Experte: In Beelitz «gefährlicher Baumwipfelbrand»

Bei dem in Beelitz außer Kontrolle geratenen Feuer handelt es sich nach Einschätzung des brandenburgischen Waldbrandbeauftragten Raimund Engel um einen „gefährlichen Baumwipfelbrand“. In «Brandenburg aktuell» sagte Engel am Sonntagabend, er habe einen derartigen Brand in der Region noch nie gesehen. „Damit hatten wir nicht gerechnet.“ Auf Monitoren in der Einsatzzentrale waren riesige Rauchwolken zu erkennen, das Feuer habe sich auf einer Fläche von 150 bis 200 Hektar ausgebreitet. Insgesamt sind in Brandenburg in diesem Jahr bereits 230 Brände registriert worden. (Claudia Seiring) Weitere Beiträge

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